Bibliographic Metadata

Title
Wenn das Wunschkind zur Belastung wird - : Beratung für Eltern mit Schreibabys
Additional Titles
When your newborn leads to stress - Advice for parents with seriously fussy infants
AuthorMühlehner, Stefanie
Thesis advisorVoraberger, Ingrid
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Exzessives Schreien / Dreimonats-Koliken / frühkindliche Regulationsstörungen / psychische Belastung der Eltern / Beratung
Keywords (EN)excessive crying / three-month colic / regulatory disorders / psychological distress on parents / consultation
Restriction-Information
 _
Classification
Abstract (German)

Einleitung: Kinder müssen mit Unterstützung der Eltern anstehende Entwicklungsphasen bewältigen. Kommt es während der Entwicklungsphasen zu Krisensituationen, kann zwischen primärer Bezugsperson und Kind eine dysfunktionale Interaktion entstehen. Die gegenseitige Belastung kann sich beim Säugling durch exzessives Schreien äußern, welches eine Beratung oder eine Therapie von Eltern und Kind voraussetzt.

Ziel: Ziele dieser Arbeit sind mittels gezielter Literaturrecherche evidenzbasierte Ergebnisse zu exzessivem Schreien des Säuglings und die effektivsten Beratungsstrategien und Therapieansätze zusammenzufassen. Mit diesen Ergebnissen soll das Gesundheits- und Krankenpflegepersonal den Eltern die Wichtigkeit einer Beratung und/oder Therapie von Kind und Eltern übermitteln.

Methodik: Diese Arbeit wurde mittels einer systematischen Literaturrecherche verfasst. Die eingeschlossene Literatur ist nicht älter als zehn Jahre (2008-2018).

Ergebnisse: Exzessives Schreien ist einer der häufigsten Gründe für Elternberatung, ca. 14-30% der Säuglinge sind in den ersten drei Lebensmonaten betroffen. Ursachen sind die Dreimonats-Koliken, frühkindliche Regulationsstörungen oder elterliche Belastungen. Die Behandlung des exzessiven Schreiens ist die Beratung von Eltern in der Verbesserung der Interaktion. Bei erfolgloser Beratung erfolgt eine Psychotherapie.

Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Eltern immer mehr die verschiedenen Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen. Das Gesundheits- und Krankenpflegepersonal ist deshalb gefordert, Eltern optimal zu unterstützen, zu beraten und zu schulen.

Abstract (English)

Background: When infants and parents are exposed to stress during phases of the infant´s development, it can produce a dysfunctional interaction. The burden of each other can lead to excessive crying of the infant. Excessive crying must be advised and treated.

Objectives: The aim of this study is to find evidence-based results about excessive crying in infants and different counseling and therapy options. The nurses should provide parents with the importance of counseling and therapy.

Methods: This bachelor thesis was written based on a systematic literature research. The literature from a period of 2008-2018.

Results: Excessive crying has a prevalence rate of 14% to 30% in infants, younger than three months and is a common cause for parental consultations. The infantile colic, regulatory disorders or parental stress are reasons for excessive crying. The treatment of excessive crying in infants is counseling the parents to improve the interaction between them and their child or a psychotherapy.

Conclusion: The results show increasingly that parents take advantage of the different counseling. Therefore, nurses are required to support, give advice and to train parents in an optimal way.