Titelaufnahme

Titel
Ein Leben in der Vergangenheit - Validation bei demenzkranken Personen im Akutbereich
Weitere Titel
Living in the past - Validation of patients with dementia in urgent care
AutorInnenGruber, Stephanie
GutachterFischer, Ingrid
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuli 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Demenz / Demenzkranke Personen / Akutstation/Akutbereich / Krankenhaus / Kommunikation (verbal/nonverbal) / Validation / Herausforderndes Verhalten / Wohlbefinden
Schlagwörter (EN)dementia / people with dementia / hospital / communication / validation / challenging behavior / well-being
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Zahl von demenzkranken Personen im Krankenhaus steigt in letzter Zeit stetig an. Pflegepersonen des Akutbereichs können aufgrund ihrer auf Akutpflege fokussierten Ausbildung mit demenzkranken Personen sowie mit deren herausfordernden Verhalten nicht adäquat umgehen. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Bachelorarbeit mit dem Thema „Leben in der Vergangenheit – Validation bei demenzkranken Personen im Akutbereich“. Diese Arbeit hat sich das Ziel gesetzt, aufzuzeigen, dass mit einer gewissen Grundhaltung und der richtigen Validationstechnik auch Pflegepersonen im Akutbereich passend mit demenzkranken Personen umgehen können.

Im Speziellen möchte diese Arbeit aufzeigen, welche Elemente der Validation sich dazu eignen, in der professionellen Pflege dem herausfordernden Verhalten von demenzkranken Personen im Akutbereich richtig zu begegnen und es dadurch positiv zu verändern.

Zu Beginn der Arbeit werden die Begriffe „Alzheimer-Demenz“ und „Herausforderndes Verhalten“ genauer definiert. Anschließend wird die Definition von Validation nach Naomie Feil genauer erläutert sowie der Ursprung und das Ziel der Validationstechnik gründlich dargestellt. Daraufhin werden nicht nur die vier Phasen der Aufarbeitung von demenzkranken Personen, sondern ebenso die Voraussetzung dieser Technik für Validationsanwender/innen näher dargelegt. Den Hauptteil dieser Arbeit bilden die Anwendung der Validation im Akutbereich und deren gezielte Handhabung zur Umsetzung. Der Abschluss der Arbeit beschäftigt sich mit Beispielen von speziellen Situationen der Validation im Krankenhaus sowie mit der Kritik an der Validationsmethode.

Zusammenfassung (Englisch)

The number of people suffering from dementia in hospitals has constantly risen over the last years. Nursing staff and carers of the acute care field cannot treat patients‘ challenging behaviour accordingly. This is based on two premises: firstly, nursing training and education focusses mainly on the acute care of patients and, secondly, dealing with dementia patients challenges staff tremendously.

The present paper investigates the validation of people suffering from dementia. It aims to demonstrate that with the help of a positive approach as well as a proper validation technique even nursing staff of the acute care field can deal with dementia patients appropriately.

In particular, the thesis examines those elements of validation in professional care that empowers staff to cope with behaviourally challenging patients and, eventually, to improve their behaviour.

In the first part, definitions of Alzheimer’s disease and challenging behaviour of demetia patients are given. Furthermore, Naomi Feil’s approach on validation as well as the history and aim of the method in question is outlined. The thesis then identifies the four stages of reconstruction by dementia patients, and its requirements for users of the Validation technique. The main part comprises the application of validation in the acute care field und its direct handling and implementation. The paper concludes with practical examples of validation in hospitals as well as critical aspects of the method.