Titelaufnahme

Titel
Präventive Maßnahmen zum Erhalt der Trinkwasserqualität
Weitere Titel
Preventive measures to maintain drinking water quality
AutorInnenDobrozemsky, Matthias
GutachterPogatscher, Jörg
Erschienen2018
Datum der AbgabeMärz 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Hygiene / Hygienespülungen / Krankenanstalten / Krankenhaus / Legionellen / Pseudomonas / Systemtrenner / Trinkwassergüte / Trinkwasserplanung
Schlagwörter (EN)sanitation / sanitation flushing / hospital / Legionella / Pseudomonas / Backflow / drinking water quality / drinking water planning
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontaminierte Trinkwasserleitungen in Krankenanstalten stellen für immunschwache Personen eine Gefährdung der Gesundheit dar. Der österreichische Staat schreibt daher in der „Trinkwasserverordnung“ sowie im „Österreichischen Lebensmittelbuch Codexartikel B1 Trinkwasser“ vor, welche Parameterwerte Trinkwasser zu erfüllen hat, um von Menschen benutzt werden zu können ohne, dass es eine Gefährdung für die Gesundheit darstellt. Um diese Vorgaben erfüllen zu können, müssen daher während der Planung die diversesten Normen herangezogen werden, welche gemäß den Stand der Technik widerspiegeln. Diese Vorgaben und Anforderungen sind von Planern für solche Anstalten zu berücksichtigten.

Bilden und vermehren sich Legionellen oder Pseudomonas in Trinkwasserleitungen besteht in Krankenanstalten sofortiger Handlungsbedarf. Diese beiden Organismen sind für Krankenanstalten besonders gefährlich, da immunschwache Patienten für eine nosokomiale Infektion besonders anfällig sind.

Es gilt daher das Trinkwasser vor einer Infektion zu schützen. Diese Problematik lässt sich durch diverse Arten der Leitungsführungen bzw. einer hygienischen Lagerung von Leitungen und deren Komponenten verringern. Da dieses Thema bis heute allgegenwärtig ist, haben sich auch diverseste Hersteller dieser Angelegenheit angenommen und bieten eine Vielzahl an Lösungen an. Um einen präventiven Schutz gewährleisten zu können, müssen Planer über das Fachwissen verfügen, in welchen Situationen, welche Lösungen am effizientesten sind.

Zusammenfassung (Englisch)

Contaminated drinking water pipelines in hospitals pose a danger to the health of immunodeficient people. Hence, in the “Trinkwasserverordnung” as well as in the “Österreichischen Lebensmittelbuch Codexartikel B1 Trinkwasser“” the State of Austria dictates certain parameters for drinking water. These have to be met so that people are able to consume the drinking water without any health hazards. In order to meet these standards, various state of the art norms, have to be fulfilled during the planning and construction process.

There is an urgent need for action, if legionella or pseudomonas form and propagate inside the drinking water pipelines in hospitals. These two organisms are especially dangerous for hospitals as immunodeficient patients are particularly prone to infections.

Therefore drinking water has to be protected from a possible infection. This risk can be reduced by implementing different ways of running pipelines as well as a hygienic storage of pipes and their components. Due to this problem being omnipresent these days, a lot of manufacturers have tried to deal with this matter and offer a great variety of solutions. In order to ensure preventive protection, planners have to gain expertise and knowledge about which solutions are the most efficient in certain situations.