Titelaufnahme

Titel
Harninkontinenz - Physische, psychische und soziale Auswirkungen
Weitere Titel
Urinary Incontinence – Physical, Psychological and Social Impacts
AutorInnenAuzinger, Tobias
GutachterPumberger, Gerhard
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Harninkontinenz / Lebensqualität / Inkontinenzbeschwerden / Bewältigungsstrategien / Krankenpflege
Schlagwörter (EN)urine incontinence / quality of life / incontinence problems / coping strategies / nursing care
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den physischen, psychischen und sozialen Belastungen und Auswirkungen von Harninkontinenz auf die Lebensqualität von betroffenen Personen. Ungewollter Harnverlust ist ein weitverbreitetes Gesundheitsproblem, das weltweit vorkommt und aufgrund der demographischen Entwicklung in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Inkontinenzbeschwerden korrelieren mit erhöhter Angst, Depressivität, Erschöpfung und einer deutlich eingeschränkten Lebensqualität. Betroffene schränken ihre Trinkmenge ein, es kommt zu Entzündungen im Genitalbereich und viele verzichten auf sportliche Aktivitäten, Sex, Reisen und auf die Teilnahme an Veranstaltungen. Diese Arbeit versucht mit Hilfe einer systematischen Literaturrecherche herauszufinden, welche Möglichkeiten dem Pflegepersonal zur Verfügung stehen, die betroffenen Personen in dieser Situation zu unterstützen und ihr Leiden zu mindern. Die Ergebnisse zeigen, dass Beratungsgespräche bedeutende Instrumente für Pflegepersonen darstellen. Dabei können individuell passende Bewältigungsstrategien entwickelt sowie verschiedene Hilfsmittel und präventive Maßnahmen vorgestellt werden. Beckenbodentraining und Blasentraining stellen weitere Pflegemaßnahmen dar. Spezielle Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten sollten geschaffen werden, um Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger auf die komplexen Herausforderungen im Umgang mit von Harninkontinenz betroffenen Personen vorzubereiten. Die Einrichtung von Harnkontinenzzentren, in denen Ärzte, Pflegekräfte und Physiotherapeuten gemeinsam Behandlungsstrategien entwickeln und diverse Therapien unter einem Dach anbieten können, wäre für betroffene Personen eine große Hilfe.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the physical, psychological and social burdens and effects of urinary incontinence on the quality of affected people’s life. Involuntary leakage of urine is a widespread problem that occurs worldwide. Due to demographic development, it will become even more important in the future.

Incontinence problems correlate with increased anxiety, depression, exhaustion and significantly reduced quality of life. Affected people restrict the amount of drinking, often suffer from genital inflammation and abstain from sports, sexual intercourse, travelling or participation in events.

By the help of a systematic literature research, this thesis tries to show which opportunities are available to the nursing staff to support affected people and to alleviate their suffering. The results show that consultation sessions are an important instrument for the nursing staff. In these sessions, individually suitable coping strategies as well as various ads and preventive measures can be introduced and elaborated. Further care measures are pelvic floor training as well as bladder training. Further training possibilities should be offered to support nursing stuff with the complex challenges in dealing with people suffering from urinary incontinence.

A great help would be the establishment of urinary continence centres, in which doctors, caregivers and physical therapist work together to develop treatment strategies.

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