Titelaufnahme

Titel
Entwicklung von MRSA bis heute – Präventive Maßnahmen in Bezug auf MRSA in Akutspitälern - Situation in Österreich und ein internationaler Vergleich
Weitere Titel
Evolution of MRSA – Preventive measures associated to MRSA in acute care hospitals - The situation in Austria and an international comparison
AutorInnenSmerica, Anamaria
GutachterRadinger, Oliver
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)MRSA / Händehygiene / Compliance / Arebitsumgebungsbedingungen / Akutbereich / Pflege / Antibiotikum / Resistenz
Schlagwörter (EN)MRSA / Hands hygiene / Antibiotics / Resistance / Compliance / Working conditions / Nurse / Acute care hospital
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Darstellung der Thematik: Die Zahl der Neuansteckungen mit Methicillin-resistenter Staphylokokkus aureus (MRSA) steigt seit dessen Entdeckung. MRSA gilt heutzutage als der meist verbreitete antibiotikaresistente Erreger weltweit. Die Pflegepersonen spielen daher eine wichtige Rolle in der Bekämpfung und Weiterverbreitung der MRSA. Diese Arbeit versucht zu klären, inwiefern die Arbeitsumgebungsbedingungen der professionellen Pflege einen Einfluss auf die MRSA-Übertragung im Akutbereich haben. Des Weiteren werden therapeutische Präventionsmaßnahmen im Bezug auf MRSA in Österreich aufgezeigt. Schließlich wird versucht, einen internationalen Vergleich zwischen den jeweiligen Vorgehensweisen zur Bekämpfung von MRSA-Übertragungen in Österreich und den jeweiligen Ländern darzustellen.

Fragestellung:

- Welche Risikofaktoren stellen die Arbeitsumgebungsbedingungen von Pflegepersonen für die Verbreitung des MRSA-Keimes im Akutspital dar?

- Welche präventiven Maßnahmen gibt es in Österreich zur Bekämpfung der MRSA – Problematik und wie ist die Situation im internationalen Vergleich?

Methodik: Diese Arbeit beinhaltet einen historischen Teil, beginnend ab der Entdeckung der Staphylokokkus aureus bis zur heutigen MRSA-Problematik. Nach Datenbank- und weiteren Literaturrecherchen wurden in den Hauptteilen der Arbeit, Publikationen zur Beantwortung der Fragestellung eingearbeitet.

Ergebnisse: Schlechte Arbeitsumgebungsbedingungen, eine niedrige Compliance-Rate bezüglich Händehygiene sowie ungünstige Verhaltensmuster der Pflegepersonen stellen die Hauptursachen für eine MRSA-Verbreitung dar.

Schlussfolgerung: Um einer MRSA-Verbreitung entgegenzuwirken, muss ein Bewusstsein der Pflegepersonen für diese Problematik geschaffen werden. Hier sollten in erster Linie Interventionen gesetzt werden, welche gezielt die individuellen Verhaltensänderungen in der Händehygiene hervorhebt.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The number of new infections with Methicillin resistant Staphylococcus aureus (MRSA) rises since its discovery. Nowadays MRSA is considered as the most widespread antibiotic-resistant pathogen wordwide. The nursing staff plays an important role in fighting and wide spreading of the MRSA. This work seeks to clarify, to what extent the working conditions of nurses have an impact on MRSA transmission in the acute care hospitals. Furthermore therapeutic prevention measures are shown concerning MRSA in Austria. Finally, tries to show an international comparison between the respective approaches to combat MRSA transmission in Austria and other countries.

Research questions:

- Which risk factors represent the working conditions of health care workers for the spread of MRSA in an acute care hospital?

- What preventive measures are there in Austria to combat the MRSA problem and what is the situation in an international comparison?

Method: This work includes a historical part, from the discovery of Staphylococcus aureus to today's MRSA problem. Following database and other literature searches, the results section dealt with publications to answer the questions.

Results: Poor work environment conditions, a low hand hygiene compliance, and unfavorable patterns of nurses are the main causes of MRSA spreading.

Conclusion: To counteract the spread of MRSA, a consciousness of the nursing staff must be created for these problems. In the first place, interventions should be set with the aim to change individual behavioral regarding hand hygiene.

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