Bibliographic Metadata

Title
Kardiovaskuläre Erkrankungen - Unterstützung Betroffener nach dem Krankenhausaufenthalt
Additional Titles
Post-hospitalization support for patients with cardiovascular diseases
AuthorNeunteufl, Kathrin
Thesis advisorRöhrl, Birgit
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Kardiovaskuläre Erkrankungen / Gesundheitsförderung / Prävention / Family Health Nurse
Keywords (EN)Cardiovascular Diseases / Health Promotion / Secondary and Tertiary Prevention / Family Health Nurse
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Hintergrund: Kardiovaskuläre Erkrankungen sind weltweit ein großes Thema und die Todesursache Nummer Eins. Im Krankenhaus sind die Betroffenen gut versorgt und befinden sich in einem geschützten Umfeld. Doch was passiert nach der Entlassung, wenn sie zurück in ihren Alltag kommen? Häufig treten viele Fragen erst auf, nachdem man den stationären Bereich bereits verlassen hat. Deshalb befasst sich diese Arbeit mit dem Thema der Gesundheitsförderung und Prävention im tertiären Bereich von Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen.

Methode: Diese Bachelorarbeit basiert auf einer Literaturrecherche. Es wurden Studien aus verschiedenen Teilen der Welt herangezogen, um möglichst viele unterschiedliche Ansatz- und Vorgehensweisen im Ergebnisteil darzustellen. Die Studien sind nicht älter als fünf Jahre, um die Aktualität und die Aussagekraft der Ergebnisse zu unterstreichen.

Ergebnisse: Der Einsatz von Tele Nursing nimmt eine wichtige Rolle ein, um die Adhärenz bezüglich der Medikamente oder auch verschiedener Lebensstilfaktoren zu steigern. Eine andere Herangehensweise ist die Unterstützung der Betroffenen durch Beratung und Schulungen bzw. Aufklärung durch Pflegepersonen. Ob Nachsorgetreffen in einer Ambulanz oder bei den Patientinnen und Patienten zu Hause – es ist effektiv und sinnvoll, eine Pflegeperson als Ansprechperson in der Zeit nach dem Spitalsaufenthalt zu haben. Körperliche Aktivität und eine mediterrane Ernährung haben ebenfalls positive Auswirkungen auf das kardiovaskuläre Risiko.

Schlussfolgerung: Die Studien haben gezeigt, dass eine Implementierung der Family Health Nurse im österreichischen Gesundheitssystem sinnvoll erschiene. Der große Vorteil wäre, dass Patientinnen und Patienten bzw. deren Angehörige vor allem nach dem Krankenhausaufenthalt bezüglich aller vorhandenen Risikofaktoren individuelle Betreuung erhalten.

Abstract (English)

Background: Cardiovascular Diseases are a major topic worldwide and the number one cause of death. In the hospital, those affected are well looked after and are in a protected environment. However, what happens when they are discharged from the hospital and return to their everyday life? Frequently, many questions only arise after leaving the inpatient area. Therefore, this work deals with the topic of health promotion and prevention in the tertiary area regarding people with cardiovascular diseases.

Methods: This bachelor thesis is based on a literature research. Studies from different parts of the world were used to represent as many different approaches and procedures as possible in the results. The studies are not older than five years to underline the validity of the results.

Results: Tele Nursing can be used to increase the adherence to the medication or other various Lifestyle factors which play an important role. Another approach is to support those affected through counselling and education. Whether there may be follow-up visits at an outpatient clinic or at the patient’s home - it is effective and useful to have a Nurse as a contact person following their stay in the hospital. Physical activity and a Mediterranean-Style Diet also have a positive effect on their cardiovascular health, lowering risk.

Conclusion: The studies have shown that an implementation of the Family Health Nurse in the Austrian Healthcare system would be useful. The great advantage of this would be that the patients and their relatives would receive individual care, especially after the hospital stay with Regard to all risk factors.

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