Bibliographic Metadata

Title
Bioprinting
Additional Titles
Bioprinting
AuthorGneist, Clemens
Thesis advisorMach, Engelbert ; Pogatscher, Jörg
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Organspende / Bioprinting / 3D-Druck / Tissue Engineering / Biotinte / Bioprinter / Stammzellen
Keywords (EN)Organ donation / Bioprinting / 3D-Printing / Tissue Engineering / Bio ink / Bioprinter / Stem cells
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Technologie des 3D-Bioprinting als Lösung für den Mangel an Spenderorganen. In Österreich ist grundsätzlich jeder Organspender, wenn zu Lebzeiten kein Widerspruch gegen eine Spende eingelegt wurde. Trotzdem herrscht wie in vielen anderen europäischen Ländern, ein Mangel an Spenderorganen. In Zukunft wird der Mangel durch den demografischen Wandel und die einhergehende Alterung der Bevölkerung zusätzlich verstärkt werden. Aus diesem Grund sind Forscher und Wissenschaftler auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem. Mit dem 3D-Bioprinting scheint diese Lösung gefunden zu sein. Funktionieren soll der 3D-Bioprint mittels eines sogenannten Bio-Printers. Dieser gibt eine Biotinte in ein Substrat bzw. in ein Gerüst ab, welches die Aufgabe hat die Biotinte in Form zu halten und mit Nährstoffen zu versorgen. So soll Schicht für Schicht das neue Organ gedruckt werden. Die Biotinte besteht aus einer Verbindung von Zellen, Biomaterial und Hydrogel. Das gedruckte Produkt muss dann längere Zeit unter bestimmten Bedingungen ausreifen. Bisher ist es allerdings noch nicht möglich, funktionsfähige transplantierbare Organe zu drucken. Die Forschung ist auf diesem Gebiet noch relativ jung, konnte aber in jüngster Vergangenheit schon Erfolge aufweisen. Im Zuge der stetig voranschreitenden Entwicklung, ergeben sich auch gesellschaftliche Themen, welche berücksichtigt werden müssen. Von der ethischen Perspektive aus gesehen gibt es wenige Bedenken zum Verfahren des 3D-Bioprinting, wenn es darum geht, künstlich erschaffene Organe als Alternative für die Organspende einzusetzen. Allerdings muss, um die Forschung voranzutreiben und um Biotinte weiterentwickeln zu können, auch auf embryonale Stammzellenforschung zurückgegriffen werden, was ethische Fragen aufwirft. Der Gesetzgeber wird sich ebenfalls mit dem Thema des 3D-Bioprinting auseinandersetzen müssen, um Regelungen für den Handel, Umgang und die Haftung der künstlich gefertigten Organe zu finden. Dem 3D-Bioprinting wird auf dem internationalen Markt eine erfolgreiche Zukunft prognostiziert.

Abstract (English)

This bachelor thesis deals with the technology of 3D-Bioprinting as a solution to the lack of organ donation. Everybody in Austria is an organ donor, except the person had entered an objection during his lifetime. Still there is, like in many other countries in Europe, a lack of donated organs. In the future the lack of organs will increase, in case of the demographic change and the cumulative ageing of the population. Scientists are on the search, for a solution, to solve this problem. It looks like they have found a solution, with the technology of 3D-Bioprinting. It should work with a Bio-Printer, which is able to print a bio ink in a substrate or scaffold. The scaffold has the task to hold the bio ink in the right shape. So, the organ grows layer by layer. Bio ink consists of a connection between cells, biomaterial and hydrogel. When the organ is printed it must age for a specific period. So far it is not possible to print functioning and transplantable organs. The research in this sector is relatively new but it can exhibit results in the recent past. In course of the consistent development, social contents are arising, which must be respected. Considering ethics, there are not many suggestions, when it comes to the use of the technology of 3D-Bioprinting, as an alternative for the organ donor. To push on the research and to develop bio ink it is sometimes necessary to use embryony steam cells, this beg up ethical questions. The legislative authority had to grapple with Bioprinting, to find rules for the dealing, handling and the liability of artificially made organs. On the international market, 3D-Bioprinting is predicted to have a successful future.