Titelaufnahme

Titel
Die radiologisch-relevante Anatomie in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit dem Schwerpunkt des Mittelgesichts
Weitere Titel
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AutorInnenKainz, Caroline
GutachterGuevara Rojas, Godoberto
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Computertomografie / Mittelgesichtsfrakturen / 3D- Visualisierungsmöglichkeiten / Anatomie des Mittelgesichts
Schlagwörter (EN)Computed tomography / Midfacial Traumas / 3D Imaging methods / Anatomy of the midface
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Bachelorarbeit gibt einen allgemeinen Überblick über die wichtigsten anatomischen Strukturen in der Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie, mit dem Schwerpunkt Mittelgesicht, in der Radiodiagnostik. Hier liegt der Fokus auf der Computertomografie (CT), die auch die Basis für die, in dieser Arbeit genauer behandelte, Rolle von dreidimensionalen (3D-) Darstellungsverfahren bildet. Innerhalb der Arbeit werden einzelne Knochenpartien beschrieben, worauf bei den unterschiedlichen knöchernen Strukturen bei Frakturen zu achten ist. Bei den 3D-Imagingverfahren werden die Vor- und Nachteile, sowie aktuelle Entwicklungen aufgezeigt. Des Weiteren werden unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten im medizinische Bereich beschrieben.

Die Arbeit wird mittels Literaturrecherche, anhand von relevanter Fachartikel und Fachbücher, erstellt. die Die Ausarbeitung der relevanten Fachliteratur hat ergeben, dass die Computertomografie in der Darstellung und der Beurteilung von Mittelgesichtsfrakturen die bevorzugte Bildmodalität ist. Vorteile liegen in ihrer hohen Detailtreue und den unterschiedlichen Nachbearbeitungsmöglichkeiten. Sogar bei komplexen Frakturen gewährt die CT eine exakte Darlegung der einzelnen Knochenfragmente und die Beziehung zu angrenzenden Strukturen.

Die 3D-Visualisierungsmöglichkeiten haben im medizinischen Bereich zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die damit angefertigten, virtuellen Modelle helfen der Chirurgie vorab Defekte begutachten zu können, etwaige Komplikationen abzuwägen und das richtige Operationsinstrumentarium auszuwählen. Ein, auf den Visualisierungsverfahren basierter 3D-Druck, kann beim präoperativen Formen von patientenspezifischen Implantaten Abhilfe leisten. Das führt insgesamt zu einer Zeitersparnis im Operationssaal. Die intraoperative Computernavigation kann bei Tumorresektionen im Schädelbasis- und Orbitabereich, wie auch bei schwerwiegenden Mittelgesichtsfrakturen, äußerst hilfreich sein.

Zusammenfassung (Englisch)

This Bachelor thesis gives an overview about the most important anatomical structures in the facial surgery with the focus of the midface in the radiodiagnostics and imparts the role of 3D Imaging methods. The focus in this work lays on the computed tomography, it provides the basis for the three-dimensional imaging methods. This thesis gives a description to diverse bone structures and describes the most necessary structures by fractures. Advantages and disadvantages of the three-dimensional imaging methods will be illustrated. Additionally, diverse possible applications in the medical field will be portrayed.

This thesis is authored with the aid of specialist books and specialist articles as well as internet-based libraries. Moreover, relevant literature were used from the university library of the Medical University of Vienna.

The literature research showed that the computed tomography is the imaging modality of choice for the evaluation and representation of midfacial fractures. The advantages are the high attention to detail and numerous postprocessing opportunities. Furthermore, complex fractures can be exactly imaged and bone fragments and their relationship to adjacent structures can be displayed.

The 3D imaging methods have reached enormous importance in the medical area, virtual reconstructed models allow the surgeons to inspect the anatomical defects preoperatively. Furthermore, it helps to ponder eventual complications and to select the appropriate armamentarium for the operation. A virtual based 3D printing can aid by preoperative molding of patient-customized implants which leads to a shorter operation time. The intraoperative computer navigation can support by surgical resections of tumors in the region of the orbit and the skull base as well as by reconstruction of severe midfacial traumas.