Titelaufnahme

Titel
Katheterinterventioneller Verschluss eines Vorhof-Septum-Defekts bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern
Weitere Titel
Catheter interventional closure of atrial septal defect in infants, toddlers and children
AutorInnenRotter, Sandra
GutachterStarkbaum, Maria
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Atrium-Septum-Defekt / Vorhof-Septum-Defekt / ASD / Kinder / Katheterintervention
Schlagwörter (EN)atrial septal defect / ASD / child / pediatrics / catheter intervention
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Verschluss eines Vorhof-Septum-Defekts, Atrium-Septum-Defekt (ASD), mittels einer Herzkatheterintervention bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern. Dazu werden die Patienten-, Interventionsvorbereitung und die Interventionsdurchführung detailliert beschrieben, auf Komplikationen, z.B. Herzrhythmusstörungen und Schirmembolien, aufmerksam gemacht und geeignete Gegenmaßnahmen aufgezeigt. Zusätzlich wird erläutert wie Komplikationen bereits vor der Intervention vorgebeugt werden kann.

Außerdem wird auf die Besonderheiten, die bei Untersuchungen und Interventionen von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern beachtet werden müssen, eingegangen. Dazu zählen die Materialgrößen, die Beachtung von der Kontrastmittelmenge aufgrund des Alters und die Sedierung.

Da jederzeit eine Komplikation auftreten kann, ist es von Bedeutung, dass Radiologietechnologen und Radiologietechnologiennen (RT) dafür geschult sind, um die Patientensicherheit zu gewährleisten.

Mit einer Literaturrecherche in Fachbüchern und Studien wird diese Arbeit erarbeitet und die Forschungsfragen werden beantwortet.

Der katheterinterventionelle Verschluss eines ASD II hat sich mit einer Erfolgsrate von 97 % zur Therapie der Wahl entwickelt. Durch Langzeitergebnisse ist es nachgewiesen, dass der Okkluder stabil im Defekt ohne einer Rekanalisierung oder Allergie liegen.

Im Gegensatz zu einer Operation, die genauso eine Therapiemöglichkeit ist, sinkt das Komplikationsrisiko bei einem katheterinterventionellen Verschluss und zusätzlich kann eine große Narbe am Sternum vermieden werden.

Ein Nachteil bei dieser Intervention ist die Anwendung von Röntgenstrahlung.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the closure of atrial septal defects, ASD, by means of cardiac catheterization in infants, toddlers and children. For this purpose, the patient and intervention preparation and the intervention procedure are described in detail. Complications, e.g. Cardiac arrhythmias and closure system embolism are mentioned and countermeasures shown. In addition the paper explains how complications can be prevented before the intervention.

In addition, attention is paid to the specificities that must be taken into account in the examinations and interventions of infants, toddlers and children. The material sizes, the consideration of the amount of contrast agent due to age and the sedation are listed.

Because complications can occur at any time, it is important that radiographers (RT) are trained to ensure patient safety.

By means of textbook research and studies, this paper will be developed and the research questions will be answered.

The catheter-interventional closure of an ASD II has become the treatment of choice with a 97% success rate. Long-term results have shown that the occluders are stable in defect without recanalization or allergy.

In contrast to an operation, which is another treatment option, the risk of complications decreases with a catheter-interventional closure and in addition, a large scar on the sternum can be avoided.

A disadvantage of this closure is the use of X-ray.