Bibliographic Metadata

Title
Das persistierende Foramen ovale: : Untersuchungsablauf und Komplikationen beim Verschluss in der kardiologischen Angiografie
Additional Titles
The persistent foramen ovale: examination procedure and complications in cardiological angiography
AuthorZacsek, Marleen
Thesis advisorStarkbaum, Maria
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)persistierendes Foramen ovale / PFO / Verschluss PFO / Komplikationen Verschluss PFO
Keywords (EN)persistent foramen ovale / PFO closure / PFO closure complications
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Ziel:

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Untersuchungsablauf und dem Verschluss

eines persistierenden Foramen ovale. Dazu zählen sowohl die

Patientenvorbereitung und Lagerung, die verwendeten Materialien, als auch die

Durchführung des Verschlusses eines persistierenden Foramen ovale.

Da ein Eingriff am Herzen immer Risiken mit sich bringt werden in dieser Arbeit

auch die Komplikationen, die bei einer Untersuchung beziehungsweise bei einem

Verschluss eines persistierenden Foramen ovale auftreten können, beschrieben.

Radiologietechnologen und Radiologietechnologinnen müssen nach ihrer

Ausbildung wissen wie den Komplikationen im Herzkatheterlabor gegengewirkt

wird. Daher beinhaltet das Kapitel der Komplikationen auch die

Gegenmaßnahmen, die in einer Notfallsituation zu treffen sind.

Methode:

Die Forschungsfragen dieser Literaturarbeit wurden ebenso wie die Literatur

mittels Recherche in Fachbüchern und Artikel ausgearbeitet.

Ergebnis und Schlussfolgerung:

20-25 Prozent der Weltbevölkerung hat ein persistierendes Foramen ovale (1).

Oftmals verspüren die Patienten keine Symptome, da die Verbindung zwischen

den Atrien sehr klein ist. Weist das persistierende Foramen ovale jedoch eine

gewisse Größe auf, leidet der Patient oder die Patientin oft an Sauerstoffmangel

oder Zyanose. Meist wird das persistierende Foramen ovale erst verschlossen,

wenn der Patient oder die Patientin Symptome aufweist.

Der Verschluss eines persistierenden Foramen ovale wird mit einem

Okkludersystem durchgeführt. Dieses System besteht aus zwei Schirmen. In der

Praxis wir am häufigsten der Amplatzer PFO-Okkluder gewählt (1).

Da ein Eingriff am Herzen immer ein Risiko mit sich bringt, besteht auch hier die

Gefahr von Komplikationen. Einige Komplikationen wären die Luftembolie, die

Dislokation des Okkludersystems oder die Perikardtamponade.

Abstract (English)

Objective:

This thesis deals with the examination procedure and the closure of a patent

foramen ovale (PFO). It includes the preparation of the patient, the patient

positioning, used material and equipment as well as the procedure applied for

closing a PFO.

Since a surgery at the heart involves always a certain risk, possible complications

during the examination and closure are also discussed. Radiographers have to be

aware how complications can be solved in the cardiac catheterization laboratory.

Therefore, important counter-measures during emergency situations are also

described and discussed.

Method:

Research questions of this literature review have been investigated by using

various specialist books and scientific papers.

Result and Conclusion:

20-25 percent of the global population have a patent foramen ovale (1). Very often

the patient doesn’t experience or show any symptoms, because the connection

between atria is very small. When the PFO has a certain size, the patient can

suffer from oxygen deficit or cyanosis. Usually the closure of a PFO is performed

after the patient experiences typical symptoms.

The closure of a PFO is performed by using an occluder system. The system

consists out of two shields. Most commonly a so-called Amplatzer-PFO-occluder is

applied (1).

An intervention at the heart brings a certain risk, which is related to complications.

Those complications are air embolism, dislocation of the occluder system or

pericardium tamponade.