Bibliographic Metadata

Title
Die Auswirkungen der Kraft des M. quadriceps femoris und der Hüftabduktoren auf die Ergebnisse des WOMAC und des TUG nach H-TEP Implantationen.
Additional Titles
The effects of the M. quadriceps strength and the strength of the hip abductors on the results of WOMAC and TUG after total hip arthroplasty.
AuthorNachbargauer, Thomas
Thesis advisorGruber, Silke
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Restriction-Information
 _
Classification
Abstract (German)

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen steigt stetig an. Proportional dazu steigt ebenfalls die Anzahl an Personen, die an Koxarthrose erkranken. Der Anteil der an Koxarthrose erkrankten Personen im Alter von 65–74 Jahren liegt bei ca. 2 Prozent (Niethard et al., 2009).

Im Jahr 2015 wurden laut einer Datenerhebung von Statistik Austria (2017) 18.222 Hüfttotalendoprothesen in Österreich implantiert. Mit dieser hohen Zahl liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld.

Die Hüfttotalendoprothese stellt bei dem Krankheitsbild der Koxarthrose eine erfolgreiche Intervention, hinsichtlich der Langzeitergebnisse, dar. Diese Ergebnisse umfassen die physische Funktion des Hüftgelenks und der selbstevaluierten Lebensqualität von PatientInnen (Schünke et al., 2005).

Der Western Ontario and McMaster Universities Osteoarthritis Index (WOMAC) gilt als valider und zuverlässiger Fragebogen. Sein Anwendungsgebiet liegt bei PatientenInnen mit Arthrose der Hüft- und Kniegelenke. Er umfasst insgesamt 24 Fragen zu drei Dimensionen: fünf Fragen zum Schmerz, zwei Fragen zur Steifigkeit und 17 Fragen zu Alltagsaktivitäten (Bengel et al., 2008).

An der 1. orthopädischen Abteilung im Herz Jesu Krankenhaus in Wien kommen der WOMAC-Fragebogen und der Time Up and Go Test, prä- und postoperativ zum Einsatz.

In der Studie von Judd et al. (2014) wird die Kraft der Kniegelenksflexoren der Hüftgelenksextensoren und die Zeit des TUG-Test präoperativ und in regelmäßigen Abständen bis zu einem Jahr postoperativ gemessen. Hier zeigt sich eine positive Korrelation zwischen der Kraft und den Ergebnissen des TUG-Tests.

Im Rahmen der Bachelorarbeit 1 wurde eine Einführung in das Problemfeld erarbeitet. Es wurden zentrale Begriffe definiert, ein Link zu Physiotherapeutischen Relevanz geschlagen, die Hypothesen H0 und H1 bestimmt, die Forschungsfrage wurde formuliert und der methodische Zugang zum Thema erläutert.