Titelaufnahme

Titel
Nackenschmerzen beeinflussen zervikale Range of Motion. Normwerte und Messmethoden - ein Literaturüberlick
Weitere Titel
Neck pain affects cervical range of motion. Data and testing methods - a literature review
AutorInnenPichler, Judith
GutachterZajicek, Monika
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die physische Untersuchung hat im physiotherapeutischen Prozess auch bei der Befundung der HWS einen großen Stellenwert. Neben der Inspektion, Palpation, Sensibilitätsprüfung, Muskelfunktionsprüfung, funktionellen Tests uvm. spielt auch die Messung der ROM eine wichtige Rolle. Jedes Gelenk des Körpers kann bezüglich seiner Gelenksbeweglichkeit vermessen werden und hat sogenannte Normwerte.

Für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ist es im physiotherapeutischen Prozess wichtig, Assessments zur Befundung zur Verfügung zu haben, um sich an Richtwerten orientieren zu können, den Effekt der Behandlung zu evaluieren, sowie die Patient selber zu motivieren, da sie selber Fortschritte machen und sie diese auch anhand von Messdaten sehen können (Misailidou et al., 2010).

Die Gelenksbeweglichkeit wird gemessen, um in weiterer Folge einen Behandlungsplan zu entwickeln, den Behandlungsprozess der Patientinnen und Patienten zu dokumentieren und um die Behandlung bezüglich ihrer Effektivität zu bewerten (Rheault et al., 1992). Es ist äußerst wichtig eine genaue Befundung durchzuführen, um somit eine ausführliche und exakte Dokumentation, Evaluation machen zu können und auch um Veränderungen von Zuständen oder Gegebenheiten festzustellen.

Patientinnen und Patienten mit Beschwerden in der zervikalen Wirbelsäule machen einen großen Teil jener Bevölkerung aus, welche gesundheitliche Probleme haben (Hoving et al., 2005).

Aufgrund der Erkenntnis, dass ein Zusammenhang zwischen Range of Motion und einer Beeinträchtigung von Patientinnen und Patienten mit Nackenschmerzen besteht, sind Messungen der Gelenksbeweglichkeit automatisch in die physische Untersuchung inkludiert (Tousignant et al., 2006). Dies ist äußerst wichtig, um muskuloskelettale Probleme zu diagnostizieren, den Verlauf einer Krankheit zu analysieren, die Effekte von verschiedenen Behandlungen zu bewerten und den Behandlungsprozess von Patientinnen und Patienten zu dokumentieren (Florêncio et al., 2010).

Sowohl das Ausmaß einer Einschränkung der Beweglichkeit der HWS, sowie die Bereitschaft der Patientinnen und Patienten sich zu bewegen, werden dadurch gemessen. Es wird herausgefunden in welchem Bewegungsradius diese Schmerzen angeben (Yuk Hung Law & Tai-Wing Chiu, 2013).

Nackenschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben und entweder zu den spezifischen oder unspezifischen Nackenschmerzen gezählt werden.

Die HWS stellt bei der ROM Messung eine Problemzone dar, da sie nicht wie alle anderen Gelenke aus 2 Gelenksflächen und somit auch aus 2 Gelenkspartnern besteht, sondern ein komplexes System ist, was dazu führt, dass sich bei Bewegung alle Bestandteile gemeinsam bezüglich ihrer Arthrokinematik bewegen und gegenseitig beeinflussen.

Verschiedene instrumentelle Messmethoden zur Vermessung der Gelenksbeweglichkeit der HWS finden in der aktuellen Zeit praktischen Gebrauch.

Das Ziel dieser Arbeit ist es - mit Hilfe wissenschaftlicher Recherche - einen Einblick in das Thema der instrumentellen Messmethoden zu bekommen sowie mögliche beeinflussende Faktoren auf die allgemeine Beweglichkeit der HWS zu erfahren.

Zur Vermessung der ROM während der Befundung werden verschiedene Methoden angewendet. In dieser Forschungsarbeit werden vier verschiedene Möglichkeiten von instrumentellen Messmethoden näher beschrieben. Der Inklinometer, Goniometer, der CROM Device und Intertial Sensors.

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