Titelaufnahme

Titel
Effekt der Implantation einer Hüfttotalendoprothese auf das Aktivitätsprofil
Weitere Titel
The impact of a hip-endoprothesis on the physical activity level
AutorInnenSwoboda, Florian
GutachterWidhalm, Klaus
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Laut dem „Health at a Glance“-Report der OECD aus dem Jahr 2013, liegen Österreich, Deutschland und die Schweiz auf den ersten Plätzen, wenn es um die Anzahl von Hüfttotalendoprothesen geht. Österreich liegt mit 273 Hüftersatzoperationen pro 100.000 Einwohner weit über dem OECD32-Schnitt von 160 H-TEP OPs/100.000. Somit ist der operative Hüftgelenksersatz einer der häufigsten endoprothetischen Eingriffe in Österreich (Health at a Glance 2013 2013).

Degenerative Gelenksprozesse, Knorpelabbau und die damit verbundenen Schmerzen sowie Funktionseinschränkungen sind die Hauptindikatoren für die Implantation einer Hüftprothese (Tschauner et al. 2004).

Das Ziel der Transplantation einer Hüftgelenksprothese ist die Schmerzfreiheit bei Bewegung und Belastung sowie ein uneingeschränkter Bewegungsradius. Dies soll dem Patienten ermöglichen, das funktionelle Ausmaß des Hüftgelenks, wie zum Beispiel ein physiologisches Gangbild, Stiegensteigen, Kniebeugen sowie einen entsprechenden Kraftgrad und Range of Motion wiederzuerlangen. (Tschauner et al. 2004)

Daraus resultiert das Erkenntnisinteresse, ob die angestrebte Wiederherstellung bzw. Verbesserung der durch Schmerzen eingeschränkten Mobilität postoperativ tatsächlich höher ist als zuvor, und es eine Steigerung des präoperativen Aktivitätsprofils gibt