Titelaufnahme

Titel
Setup-Korrekturen bei der primären teletherapeutischen Bestrahlung von Prostatakarzinomen – eine Pilotstudie
Weitere Titel
Setup corrections at the primary radiotherapy of prostate cancer – a pilot study
AutorInnenWagner, Claudia
GutachterStanek, Brigitte
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Prostatakarzinom / Goldmarker / Bildgestützte Strahlentherapie / Setup-Korrekturen
Schlagwörter (EN)prostate cancer / fiducial marker / image-guided radiotherapy / setup corrections
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel: Diese Bachelorarbeit befasste sich mit den Setup-Korrekturen bei der primären teletherapeutischen Bestrahlung von Prostatakarzinomen. Hierbei wurden die Daten von 25 zufällig ausgewählten Patienten, welche von einer radioonkologischen Abteilung zur Verfügung gestellt wurden, analysiert. Ziel der Arbeit war neben der Auswertung der Lageverifikationen in Bezug auf das Patientenalter, den Body-Mass-Index sowie den Karnofsky-Index, der Vergleich der durchgeführten Setup-Korrekturen bei der zwei- und dreidimensionalen Bildgebung, auch hinsichtlich der Daten aus Publikationen.

Material und Methodik: Die Erstellung dieser Bachelorarbeit erfolgte einerseits durch die Auswertung der Daten unter Anwendung von deskriptiver Statistik und andererseits durch einen Datenvergleich mit der recherchierten Literatur.

Ergebnisse: Ein Einblick in die Ergebnisse zeigt beispielsweise bei einer Gegenüberstellung der Setup-Korrekturen der zwei- und dreidimensionalen Bildgebung ähnliche Spannweiten in nahezu allen translatorischen Richtungen, wobei die zweidimensionale Bildgebung vertikal mit einer Differenz von 5,33 mm eine höhere Spannweite aufwies. Bei Betrachtung der systematischen und zufälligen Fehler zeigten sich ebenfalls vergleichbare Werte. Der systematische Fehler lag bei der zweidimensionalen Bildgebung lateral bei 4,0 mm, longitudinal bei 3,5 mm und vertikal bei 5,4 mm, während er bei der dreidimensionalen Bildgebung lateral bei 4,1 mm, longitudinal bei 3,5 mm und vertikal bei 4,9 mm lag. Der zufällige Fehler entsprach bei der zweidimensionalen Bildgebung hingegen lateral 3,1 mm, longitudinal 3,0 mm und vertikal 3,7 mm und bei der dreidimensionalen Bildgebung lateral 3,3 mm, longitudinal 3,3 mm und vertikal 4,1 mm.

Diskussion: Der Vergleich der Ergebnisse mit Publikationen zeigte unter anderem für beide Bildgebungsmodalitäten ähnliche translatorische Werte im Bereich der zufälligen Fehler, während die systematischen Fehler der radioonkologischen Abteilung um bis zu 2,4 mm höher waren als die der herangezogenen Studien. Eine weiterführende Evaluierung der möglichen Ursachen wird hier empfohlen.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim: This thesis dealt with setup corrections at the primary radiotherapy of prostate cancer. Data of 25 randomly selected patients, which have been provided by a radio-oncological ward, were analyzed. The aim of this thesis was to examine the location verifications regarding the age of the patients, the Body-Mass-Index and the Karnofsky-Index and the applied setup corrections of the two-dimensional and three-dimensional imaging in comparison, also with data of publications.

Material and Methods: The information of this thesis is based on the one hand on the analysis of the data, by means of descriptive statistics, and on the other hand on a data comparison with the researched literature.

Results: Results show, for instance, that the setup corrections concerning two-dimensional and three-dimensional imaging had similar ranges in almost all translational directions, although two-dimensional imaging showed a higher range, with a value of 5.33 mm, vertically. The systematic and random errors showed also the same behavior. The systematic error for two-dimensional imaging was 4.0 mm lateral, 3.5 mm longitudinal and 5.4 mm vertical and for three-dimensional imaging 4.1 mm lateral, 3.5 mm longitudinal and 4.9 mm vertical, whereas the random error for two-dimensional imaging was 3.1 mm lateral, 3.0 mm longitudinal and 3.7 mm vertical and for three-dimensional imaging 3.3 mm lateral, 3.3 mm longitudinal and 4.1 mm vertical.

Discussion: The comparison of these results with publications of the same topic showed, that both imaging modalities had similar values in random errors, whereas the systematic errors of the radio-oncology ward were up to 2.4 mm higher than in the researched studies. A further evaluation of possible causes is recommended.