Titelaufnahme

Titel
Eine Übungsanalyse zur aktiven Rehabilitation der Rotatorenmanschette nach operativer Fixation
Weitere Titel
An analysis of exercises for the active rehabilitation of the rotator cuff after operative fixation
AutorInnenKrenn, Florian
GutachterKlinger, Meike
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Rotatorenmanschettenruptur / Operative Fixation / Kräftigung / Trainingsprogramm / Komplexität / Kinematische Kette / Bewegungsausführung
Schlagwörter (EN)Rotator cuff rupture / Operative fixation / Strengthening / Training program / Complexity / Kinematic chain / Motor execution
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Da Rotatorenmanschettenrupturen zu den häufigsten Operationen am Schultergelenk zählen, werden in dieser Bachelorarbeit aktive Übungen in der postoperativen Rehabilitation analysiert.

Ziel: Das Ziel dieser Arbeit ist es, Effekte der in Studien angewendeten Trainingsprogramme aufzuzeigen und die Übungen anhand einer Kategorisierung in den Bereichen Komplexität, kinematische Ketten und Bewegungsausführung zu analysieren. Dadurch soll ein Überblick über die in der Literatur wiederkehrende Übungen gegeben werden.

Zentrale Forschungsfrage: Welche Effekte haben verschiedene Krafttrainingsprogramme auf Patienten und Patientinnen nach einer operativen Wiederherstellung der Rotatorenmanschette in Bezug auf die Range of Motion, Schmerzen, Kraft und Funktion?

Suchstrategien: Es wurde eine detaillierte Literaturrecherche auf den Online-Datenbanken PEDro, PubMed und Google Scholar durchgeführt. Um die zahlreichen Suchergebnisse zu reduzieren und um passende Studien zu finden, wurden Suchbegriffe in einer PICO-Tabelle gelistet. Nach Definition und Umsetzung der Ausschlusskriterien wurden fünf passende Studien gefunden. Diese fünf Studien wurden anhand der PEDro-Skala bewertet.

Hauptergebnisse: Sämtliche Trainingsprogramme ergaben über den Studienzeitraum eine Verbesserung in den Bereichen ROM, Schmerz, Kraft und Funktionalität sofern diese in den einzelnen Arbeiten gemessen wurden. Anhand der Kategorisierung stellte sich heraus, dass der Großteil der Übungen eingelenkig, einachsig (57,2%) und in einer offenen kinematischen Kette (85,7%) - überwiegend in einer konzentrischen Muskelaktivität (76,2%) - durchgeführt wurde.

Schlussfolgerung: Zusammenfassend kann man sagen, dass alle 21 Übungen der fünf Studien zu Verbesserungen in den getesteten Bereichen geführt haben. Aufgrund der Ergebnisse der Kategorisierung und den derzeitigen wissenschaftlichen Informationen könnte die Anwendung komplexer Übungen in einer geschlossenen kinematischen Kette in der richtigen Heilungsphase zu besseren Ergebnissen hinsichtlich der ROM, Kraft, Schmerzen und der Funktionalität führen. Auf den Ergebnissen dieser Arbeit aufbauend sollten konkret einzelne komplexe geschlossenkettige Übungen mit „Standard“-Übungen verglichen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: Because rotator cuff ruptures are one of the most common operations of the shoulder joint, this bachelor thesis is about active exercises in postoperative rehabilitation and their analysis.

Aim: The aim of this paper is, to show effects of training programs which are used in current studies. Moreover, the exercises are analyzed by a categorization in complexity, kinematic chains and the motor execution. Thereby, an overview of exercises, appearing in common studies, should be given.

Issue: What are the effects of different strength-training programs to patients after an operative reconstruction of the rotator cuff regarding to range of motion, pain, strength and function?

Search strategy: A detailed literature search through online-data bases like PEDro, PubMed and Google Scholar was done. To reduce the results, terms were defined and listed in a PICO-chart. Following the definition and the implementation of the criteria for exclusion, five studies were chosen. These five studies were rated by the PEDro-scale.

Main results: Over the period of the studies, all training programs led to an improvement in ROM, pain, strength and functionality, in case these parameters were tested. Because of the categorization, it was proved that the majority of the exercises were single-articulated, uniaxial (57,2%) and in an open kinetic chain (85,7%). Mainly concentric muscle contractions were found within the chosen training programs.

Conclusion: Summing up, it can be said that all 21 exercises of the five studies led to an improvement in the tested areas. Based on the results of the categorization and the common scientific information, more complex exercises in closed kinetic chain could be executed by the patients in the adapted period of healing to achieve better results in ROM, strength, pain and functionality. Build on the outcomes of this study, more complex exercises in closed kinetic chains should be compared with “standard”-exercises, like used in these five chosen studies.