Titelaufnahme

Titel
Concurrent Training - Vor- und Nachteile eines kombinierten Trainings
Weitere Titel
Concurrent Training - Advantages and disadvantages of a combined training
AutorInnenPfeffer, Dominik
GutachterKainzbauer, Georg
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)kombiniertes Training / Kraft- und Ausdauertraining / Intereferenzeffekt / Concurrent Trainingseffekt
Schlagwörter (EN)Concurrent Training / Combined Training / Strength and endurance training / Interference Effect / Concurrent Trainingseffect
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Concurrent Training und den Auswirkun-gen auf sportlich aktive Menschen sowie auf Menschen mit koronarer Herzkrankheit.

In der Wissenschaft wird seit den Pionierarbeiten von Robert C. Hickson aus dem Jahre 1980 davon ausgegangen, dass sich ein gleichzeitiges Kraft- und Ausdauertraining negativ auf die Leistungsentwicklung, insbesondere der Kraft auswirkt. Seither wird dieser Effekt in der Wissenschaft als Concurrent Trainingseffekt oder Interferenzeffekt diskutiert.

Um möglichst aktuelle Ergebnisse zu diskutieren wurden ausschließlich Studien ab dem Jahr 2000 herangezogen.

Untersuchungen an PatientInnen mit koronarer Herzkrankheit zeigen mehrheitlich eine Überlegenheit eines Concurrent Trainings. Um dem Lesenden ein funktionierendes Werkzeug mit zu geben, wird auch ein Einblick in eine mögliche Trainingsgestaltung ge-geben.

Im Sport hingegen kann dieser positive Effekt nicht durchgehend bewiesen werden, wie im Kapitel 5 „leistungsbezogene Auswirkungen“ diskutiert wird.

Gründe für den möglichen Interferenzeffekt scheinen zum Beispiel Ermüdungsfaktoren, der Hormonstatus und der Trainingsstatus der ProbandInnen als auch diverse Enzyme, welche im menschlichen Körper aktiviert werden, zu sein.

Um dem Lesenden einen Einblick in die komplexen Abläufe eines solchen Trainings und des eventuell daraus folgenden Interferenzeffekts geben zu können, werden auch die möglichen Ursachen anhand aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen behandelt.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with concurrent training and its effects on athletic people as well as on people with coronary heart disease. Since the pioneering work of Robert C. Hickson in 1980 it has been assumed that simultaneous strength and endurance training has a ne-gative impact on performance, particularly strength.

Since then, this effect has been discussed in science as the concurrent training effect or interference effect.

In order to discuss the most recent results, only studies since to the year 2000 were con-sidered.

Investigations on patients with coronary heart disease show a majority of a concurrent training. In order to provide the reader a tool, an introduction into a possible training design.

On the other hand, this positive effect can not be consistently proven in sports, as discus-sed in Chapter 5 "leistungsbezogene Auswirkungen".

Reasons for the possible interference effect seem to be fatigue factors, the hormone sta-tus and the training status of the subjects as well as various enzymes that get activated in the human body.

With aim to give the reader an insight into the complex processes of training and the pos-sibly resulting interference effect, therefore possible causes are also treated on the basis of current scientific investigations.