Titelaufnahme

Titel
Die Auswirkung von Physiotherapie auf Endometriose
Weitere Titel
The Effect of Physiotherapy in Endometriosis
AutorInnenSuchomel, Katharina
GutachterEder, Angelika
Erschienen2018
Datum der AbgabeFebruar 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Unter Endometriose versteht man eine Wucherung zyklusabhängiger Endometrioseherde, also Herde, die aus Gebärmutterschleimhaut bestehen, an atypischer Lokalisation wie zum Beispiel in den Tubae uterinae, Ovarien und Douglas Raum. Der Douglas Raum ist definiert als eine taschenförmige Wölbung des Peritoneums zwischen Uterus und Rectum, die bis an die hintere Begrenzung der Scheidenwölbung reicht. (Endometriose Vereiningung Austria [EVA], 2017)

Zum Zeitpunkt der Monatsblutung löst sich auch hier die Schleimhaut ab, jedoch können die Blutungen nicht abfließen, was neben Schmerzen auch Zysten, Verwachsungen, Entzündungen und Vernarbungen zur Folge hat. (EVA, 2017)

Über die Ursache dieser Erkrankung, unter der 10-15% aller Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter leiden, ist die Forschung noch nicht auf einen eindeutigen Auslöser gestoßen. (EVA, 2017)

Die Folgen sind Schmerzen, Organschäden, Fruchtbarkeitsprobleme – und etwa 330 Mio€ Kosten pro Jahr allein in Österreich. Diese Zahl beinhaltet unter anderem chirurgische Interventionen (jedoch wachsen Herde nach), Analgetika und den Arbeitgeber betreffende Kosten. Lediglich 8% fallen der Physiotherapie zu, obwohl man hier investieren könnte, um auch langfristig präventiv, lebensqualitätsverbessernd und schmerzlindernd mit den Patientinnen zu arbeiten. (Prast et al., 2013)

Daraus hat sich die folgende zentrale Fragestellung ergeben: Welchen Einfluss hat Körperliche Aktivität auf die Prävention, die Lebensqualität und den Schmerz bei Endometriose-Patientinnen?

Diese Forschungsfrage soll mit Hilfe einer systematischen Literaturrecherche beantwortet werden.