Bibliographic Metadata

Title
Bewegung als Prävention von Alzheimer-Demenz
Additional Titles
Physical Exercise to Prevent Alzheimer's Dementia
AuthorWagner, Alena
Thesis advisorSchume, Claudia
Published2018
Date of SubmissionFebruary 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

"Körperliche Aktivität, Gesundheit und Lebensqualität stehen in einem engen Zusammenhang" (Europäische Kommission 2008, S.3).

Der menschliche Körper ist gebaut, um sich zu bewegen und so die ganzheitliche Gesundheit sicher zu stellen. Zahlreiche Studien bestätigen den positiven Einfluss von Bewegung auf alle Organe eines Menschen (Europäische Kommission 2008; Wahl et al., 2012).

Durch die heutigen Veränderungen des Lebensstils in Form moderner Erfindungen, wie motorisierte Möglichkeiten zur Fortbewegung und einer mediendominierenden Freizeitgestaltung, ist bei ca. 40 bis 60 % der EU-Bevölkerung eine sitzende Lebensweise verbreitet (Europäische Kommission 2008).

Es wird so zu einer immer größeren Herausforderung, das Maß an gesundheitswirksamer Bewegung pro Woche zu erfüllen. Die Folgewirkungen des Bewegungsmangels stehen aufgrund der hohen medizinischen Behandlungs- und Pflegekosten im Interesse der Forschung (Hölter, 2011; Wallesch & Förstl, 2017).

Neben Stoffwechselerkrankungen, psychiatrischen Leiden, könnte ein Mangel an körperlicher Aktivität auch die Gehirnfunktion beeinflussen und das Enstehen einer Alzheimer-Demenz begünstigen (Braumann & Stiller, 2010; Hölter, 2011).

Da die demographische Alterung der Bevölkerung vor allem die geriatrischen Krankheitsbilder in den Vordergrund rücken lässt und es sich bei der Alzheimer-Demenz um eine der Haupterkrankungen handelt, wären non-invasive Präventionsmethoden, in Form von körperlicher Aktivität, eine Möglichkeit, die „Pandemie dieser Erkrankung“ zu unterdrücken (Hölter, 2011; Wallesch & Förstl, 2017).