Bibliographic Metadata

Title
Zusammenhang von Traumatisierungen und Suchterkrankungen
Additional Titles
Correlation of traumatizations and addictions
AuthorHauser, Baltasar
Thesis advisorTeichmann, Christian
Published2018
Date of SubmissionMarch 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Sucht / Traumatisierung / Zusammenhang / Sozialarbeit / Selbstmedikation
Keywords (EN)Addiction / Traumatization / Correlation / Social work / Self-medication
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Die Praxis und Untersuchungen zeigen, dass Suchterkrankungen häufig mit Traumatisierungen einhergehen. In der vorliegenden Arbeit wird dieser Zusammenhang untersucht. Dabei werden unterschiedliche Hypothesen erläutert und auf ihre Plausibilität überprüft. Es stellen sich folgende Fragen: Welchen Einfluss hat eine Traumatisierung auf das weitere Leben der Betroffenen? Begünstigt diese eine Suchterkrankung oder verläuft der Krankheitsverlauf in entgegengesetzter Richtung? Führt womöglich erst eine Suchterkrankung zu einem erhöhten Risiko, traumatische Belastungen zu erfahren?

Die Anzahl an Studien zu dieser Thematik ist gering. Untersuchungen mit Betroffenen stellen sich als Herausforderung für die Forschung dar. Die Arbeit wird ebenfalls zeigen, wie häufig die Komorbidität zwischen Suchterkrankung und Traumatisierung ist. Dafür werden Prävalenzraten als Ergebnis mehrerer Studien herangezogen und miteinander verglichen. Letztendlich soll auch auf die Praxis der Soziale Arbeit eingegangen werden. Es wird ausgeführt, welche Anforderungen an die Praxis gestellt werden, um eine bestmögliche Betreuung für traumatisierte Suchtkranke zu gewährleisten.

Abstract (English)

Practice and research show that addictions are often accompanied by trauma. This work examines this specific context. Various hypotheses are explained and checked for plausibility. This leads to following questions: What influence does traumatization have on the lives of those affected? Does it promote addiction or is the disease progressing the opposite? Is it possible that only an addiction disorder leads to an increased risk of experiencing traumatic stress?

The number of studies intended to answer these questions is low, since examinations with patients are very difficult. The study will also show how common the co-morbidity between addiction and trauma is. Prevalence rates are used as the result of several studies and compared with each other. The practice of social work will also be discussed. It is explained to what extent traumatized addicts have an impact on social work and what needs to be considered when working with them.