Bibliographic Metadata

Title
Geschlechtsspezifische Aspekte der Substanzabhängigkeit
Additional Titles
Gender-specific addiction
AuthorWatzl, Katharina
Thesis advisorTeichmann, Christian
Published2018
Date of SubmissionMarch 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Geschlecht / Substanzabhängigkeit / Frauen / Stigmatisierung
Keywords (EN)Gender / Addiction / Women / Stigma
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der geschlechtsspezifischen

Suchtarbeit. Der Forschungshintergrund konzentriert sich darauf herauszufinden, ob Frauen

im Suchtbereich mehr stigmatisiert sind als Männer. Dabei soll analysiert werden, wie sich die

Stigmatisierung der Frau entwickelt und in der Folge verstärkt.

Zur Analyse werden die Kernbegriffe Geschlecht und Abhängigkeit näher betrachtet und im

Anschluss einander gegenübergestellt. Der Fokus liegt unter anderem darauf, welches Bild

die weibliche Konsumentin in der Gesellschaft hat und wie sich diese Vorstellungen auf die

Entwicklung einer Abhängigkeit auswirken können. Ein spezielles Augenmerk wird dabei auf

das multifaktorielle Ursachenmodell gelegt. Nach der genaueren Beschreibung des Modells

wird dieses auf frauenspezifischer Ebene betrachtet.

Abschließend wird durch die Betrachtung der Forschungsergebnisse die Relevanz für die

Soziale Arbeit beschrieben. In diesem Kontext werden mögliche Schritte des professionellen

Handels zum Thema Geschlecht im Suchtbereich dargestellt.

Abstract (English)

This paper deals with gender-specific addiction treatment. The focus of its research efforts lies

on the question whether women are more stigmatized than men in the field of addiction. The

development and, hereinafter, the enhancement of the stigmatization are analyzed in the

course of this study. At the outset of this paper, concepts of gender and addiction are

contemplated and, subsequently, contrasted. In this respect, the image of the female

consumer in society and the possible impact on the development of a dependence syndrome

in regard to such related perceptions are of great significance. More importantly, attention is

particularly directed to the multifactorial causation model, which is first characterized

thoroughly, before being considered from a female-specific aspect. The relevance for the field

of social work is dealt with through the presentation of the research results in the final part of

this paper, while potential approaches for professional behavior regarding the issue of gender

in the field of addiction are conclusively proposed.