Titelaufnahme

Titel
Okklusionstraining : Eine neue Möglichkeit in der Rehabilitation?
Weitere Titel
Blood Flow Restriction Training A new possibiity in rehabilitation?
AutorInnenTüchler, Lukas
GutachterKlinger, Meike
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Okklusionstraining / Rehabilitation / Pathologien / Untere Extremität
Schlagwörter (EN)Blood flow restriction training / Rehabilitation / Pathologies / lower extremity
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Damit Strukturen der unteren Extremität, beeinträchtigt durch Verletzung, Opera-tion oder andere Pathologien heilen können, ist es notwendig, diese über einen gewissen Zeitraum weniger zu belasten. Dieser Umstand resultiert meist in Muskelatrophie und ver-minderter Muskelkraft. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, welchen Einfluss niedrig dosiertes Okklusionstraining bezüglich Kraft- und Muskelzuwachs bei Pathologien der un-teren Extremität hat und ob es eine Alternative zum herkömmlichen Krafttraining darstellen könnte.

Methodik: Diese Arbeit wird als nicht-empirische Forschungsarbeit verfasst. Es werden Studien, welche mittels systematischer Literaturrecherche aufgefunden wurden, analysiert und deren Ergebnisse gegenübergestellt und diskutiert.

Hauptergebnisse: Fünf Studien wurden zur Analyse herangezogen. Zwei davon testeten nur an Frauen, eine nur an Männern und zwei waren bezüglich des Geschlechts gemischt. In allen Arbeiten bekam eine Gruppe eine Intervention mit und eine Gruppe eine Interven-tion ohne Okklusion. In drei Studien wurde eine Testung bezüglich Muskelzuwachs ge-macht, wovon bei zwei eine signifikante Steigerung gezeigt werden konnte. In allen fünf testete man die Kraft und alle konnten signifikante Verbesserungen in mindestens einer Testung vorweisen.

Schlussfolgerung: Die aktuelle Datenlage zeigt, dass diese Trainingsform nicht nur einen positiven Einfluss bezüglich Kraft- und Muskelzuwachs, sondern auch auf funktionelle Pa-rameter, sowie die Schmerzsituation während der Übungsausführung haben kann, wenn man bestimmte Aspekte berücksichtigt. Jedoch bedarf es aufgrund der Inhomogenität der Studien, sowie der teils geringen Teilnehmeranzahl, noch an weiterer Forschung, um diese Annahmen zu untermauern.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: In order to heal structures of the lower extremity, impaired by injury, surgery or other pathologies, it is usually necessary to put less strain on them over a certain period of time. This circumstance usually results in muscular atrophy and reduced muscular strength. The aim of this work is to find out what effect low-load blood flow restriction trai-ning has on strength and muscle growth in pathologies of the lower extremity and whether it could be an alternative to conventional strength training.

Methods: This work is written as non-empirical research. Studies, which were found by means of systematic literature research, are analyzed and their results are compared and discussed.

Mainresults: Five studies were used for analysis. Two of them only tested on women, one on men and two included both gender. In all studies, one group received an intervention with blood flow restriction and one group received an intervention without. Three studies tested muscular growth and two of them showed a significant increase. All studies tested muscular strength and all showed significant improvements in at least one test.

Conclusion: The current data shows that low-load blood flow restriction training can not only have a positive influence on strength and muscular growth, but also on physical func-tion, as well as the pain situation during exercise, if certain aspects were considered. How-ever, due to the inhomogeneity of the studies, as well as the low number of participants, further research is needed to confirm these assumptions.