Titelaufnahme

Titel
Regenerationsstrategie während der Vorbereitung auf einen Marathon : Pausengestaltung als Strategie gegen Überbeanspruchung des Muskel-Sehnen-Apparates der unteren Extremität
Weitere Titel
Regeneration strategy due to training for a marathon Active breake-time as a strategy to avoid overexertion of the muscle-tendon structure of the lower extremity
AutorInnenPinz, Bianca
GutachterSchnell, Daniela
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Regeneration / Erholung / Erholtheit / Adaptation / Pause / Trainingspause / Ruhe / Superkompensation / Turnover / Übertraining / Überbeanspruchung / Laufen / Marathon Trainings Programm / Marathon Trainings Plan / Trainingsparamter / Ermüdung / Beanspruchung
Schlagwörter (EN)recovery / reconstitute / injury prevention / injury prediction / adaption / regeneration / breake / rest / trainings routine / training characteristics / training techniques / training impulse / training distribution / training intensity / training load / running economy / load capacity / running schedule / turnover / workout structure / overtraining / coping / running injuries / running-related injury / marathon / running / long jog / marathon trainings plan
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Durch eine zyklische Bewegung, eine gleichbleibende Belastung über Stunden bzw. Kilometer, wie es bei einem Marathon der Fall ist, benötigt das Gewebe gezielte Vorbereitung mit der korrekten Belastungsintensität und ausreichend Pausen. Mit dem Ziel, dass alle strapazierten Strukturen regenerieren können und das Training statt in einer Überbeanspruchung in einer Superkompensation mündet.

Ziel: Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Pause als Regenerationsstrategie darzustellen mit Fokus auf dem Muskel-Sehnen-Apparat der unteren Extremität welcher bei einer zyklischen Bewegung, wie dem Laufen, hauptsächlich gleich beansprucht wird. Das Ergebnis soll die aktuelle wissenschaftliche Kenntnislage über das Abhalten der Pause im wöchentlichen Trainingsprogramm im Laufsport sein, um Überbeanspruchungssyndrome der unteren Extremität zu vermeiden.

Forschungsfrage: Wie muss die Pausengestaltung im Training auf einen Marathon geplant werden, um eine Überbeanspruchung des Muskel-Sehnen Apparates zu vermeiden?

Methodik: Mit Hilfe einer systematischen Literaturrecherche in den Datenbanken Pub-Med und Google Scholar sowie der Anwendung des Schneeballprinzipes wurde nach aktueller Literatur gesucht. Zudem wurden Suchbegriffe definiert, die Ergebnisse wurden aussortiert und ausgewertet. Insgesamt konnten zwei relevante Studien und zwei aktuelle Fachbücher gefunden werden.

Resultat: Die Ergebnisse der Literatursuche verweisen auf ein aktuelles Thema der Überbeanspruchung im Laufsport. Vor allem der Bereich um Knie, Fuß und Unterschenkel ist von Überbeanspruchung betroffen. Lediglich Fachbücher geben Auskunft über die Dauer der Regeneration bis wieder ein Elektrolyteausgleich stattgefunden hat und die Energiespeicher erneut aufgefüllt sind. Zeitangaben für einen neuen Trainingsreiz sind zwei Tage Regeneration, bei sehr hoher Intensität bzw. heißem Wetter sogar drei Tage Pause, wobei Supplementierung das System unterstützt und die Regenerationszeit verkürzen kann.

Schlussfolgerung: Die Forschungsfrage kann auf Grund fehlender evidenzbasierter Literatur nicht vollständig beantwortet werden.

Es bedarf weiterer Forschung in diesem Bereich und so bleiben Lücken offen bzw. kann nur anhand der Fachbücher ein Ergebnis genannt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: Preparation is key when running a marathon and therefore, the tissue must undergo specific exercises, customised intensity and sufficient breaks in order to ensure a regeneration of the effected and strained structures. In a nutshell, the training should not result in overexertion however, in appropriate compensation.

Aim: The aim of this thesis is to analyse active break-time as a regeneration strategy with the specific focus on the muscle-tendons structure of the posterior extremities, which are particularly strained in cyclic motion. The result is aimed to be a scientific and current knowledge on how breaks should be set, when training for a marathon, in order to avoid an overexertion of the posterior extremities.

Central question: How should the active break-time be designed, in order to avoid over-exertion of the muscle-tendon structure, when training for a marathon?

Method: The literature research was done with the help of the PubMed databases and Google Scholar, as well as the snowball principle. Additionally, search keywords were defined, and the results were evaluated and analysed.

Results: The results clearly showed that overexertion in running is a current topic, espe-cially the knee, foot and lower thigh are affected. Reference books provide information on the duration of the regeneration. The advised time specifications are two days of rest, during high intensity training and three days on how days. However, supplements can support the system and shorten the time of regeneration.

Conclusion: Due to the lack of evidence-based literature it is only possible to partly answer the stated thesis question. Therefore, more research must be conducted.