Titelaufnahme

Titel
Copingstrategien für Palliativpatientinnen und -patienten und ihre pflegenden Angehörigen im Rahmen der häuslichen Pflege
Weitere Titel
Coping strategies for palliative patients and their family caregivers in the context of home nursing
AutorInnenWagner, Hubert
GutachterLaudert, Peter
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Bedürfnisse / Belastungen / palliative Erkrankte / pflegende Angehörige / Unterstützungsmaßnahmen
Schlagwörter (EN)needs / burdens / palliative patients / family caregivers / support measures
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: In Österreich sterben pro Jahr ca. 80.000 Menschen, die meisten nach längerer Krankheitsphase. Obwohl sehr viele ihre letzte Zeit zuhause verbringen und auch dort sterben möchten, kann dieser Wunsch nur ca. 10 Prozent tatsächlich erfüllt werden. Ermöglicht wird dies durch pflegende Angehörige, die ihre unheilbar Erkrankten während der letzten Lebenszeit betreuen.

Ziele: Ziel dieser Arbeit ist, die verschiedenen Belastungen und die sich daraus ergebenden Bedürfnisse der palliativ erkrankten Patientinnen und Patienten sowie ihrer pflegenden Angehörigen herauszuarbeiten und mögliche Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Methodik: Es wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, LIVIVO, CINAHL durchgeführt.

Ergebnisse: Neben dem Wunsch, die letzte Lebenszeit zuhause zu verbringen, wurden bezüglich der unheilbar Erkrankten Bedürfnisse zur Symptomlinderung, Selbstbestimmung, Wertschätzung, Kommunikation und Spiritualität festgestellt. Die Belastungen und Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen richten sich vor allem auf Wissen und Information, psychosoziale Unterstützung sowie finanzielle und emotionale Hilfe. Diese Bedürfnisse können durch unterschiedliche Unterstützungsangebote, wie beispielsweise Entlastungspflege und Informationsvermittlung, erfüllt werden.

Schlussfolgerung: Die Belastungen und Bedürfnisse der unheilbar Erkrankten sowie ihrer pflegenden Angehörigen sind sehr komplex und vielfältig. Daher müssen Unterstützungsprogramme individuell für die Betroffenen ausgewählt und angepasst werden, um bestmögliche Hilfe bieten zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: In Austria, around 80.000 people die every year – most of them after a prolonged period of illness. Although many of them want to spend their last life period at home, only about 10 percent can do so and also die at home. This is made possible by their family caregivers, who care for their ill relatives during this time.

Goals: The goal of this thesis is to map out the various burdens and the resulting needs of the palliative patients as well as their family caregivers and to demonstrate possible support mechanisms.

Methodology: A systematic literature research in the data banks PubMed, LIVIVO, and CINAHL was conducted.

Results: In addition to the wish to spend the last days of life at home, incurably ill patients have needs regarding symptom-relief, self-determination, appreciation, communication and spirituality. The burdens and needs of the family caregivers predominantly concern knowledge and information, psychosocial support as well as financial and emotional help. These needs can be met through various support measures, e.g. relief care and information.

Conclusion: The burdens and needs of the incurably ill and their family caregivers are very complex and diverse. Because of this, support programs need to be chosen and adapted individually for the concerned parties in order to provide the best help possible.