Titelaufnahme

Titel
Die interprofessionelle Zusammenarbeit von Pflegepersonen und Ärzten im Prozess der Euthanasie und des assistierten Suizids in den Benelux-Staaten
Weitere Titel
The interprofessional collaboration of nurses and physicians in the process of euthanasia and assisted suicide in the Benelux countries
AutorInnenStadler, Lena
GutachterWeh, Birgit
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuli 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Euthanasie / assistierter Suizid / Pflege / Beneluxstaaten
Schlagwörter (EN)euthanasia / assisted suicide / nurse / Benelux states
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Im Bereich der Euthanasie und des assistierten Suizides sind Pflegekräfte oft in die Verabreichung der lebensbeendenden Medikamente und in den Prozess der Entscheidungsfindung involviert. Durch den engen Patientenkontakt von Pflegenden können diese wichtige Informationen an Ärztinnen und Ärzte geben.

Ziel: Die Darstellung der interprofessionellen Zusammenarbeit von Pflegekräften und Ärztinnen, Ärzten im Bereich der Euthanasie und des assistierten Suizides in den Beneluxstaaten. Mit Schwerpunkt auf die Verabreichung der Medikamente und die Entscheidungsfindung.

Methode: Die Methode dieser Arbeit ist eine systematische Literaturrecherche. Verwendet wurden die Datenbanken Medline via PubMed, Cumulative Index to Nursing and Allied Health Literature (CINAHL) und Academic Search Elite. Zusätzlich wurden Fachbücher und Google bzw. Google Scholar verwendet.

Ergebnisse: Häufig findet eine interprofessionelle Zusammenarbeit von Pflegekräften und Ärztinnen, Ärzten im Bereich der Entscheidungsfindung, durch Konsultationen zwischen den Berufsgruppen, statt. Die Verabreichung der lebensbeendenden Medikamente wird meist durch eine Ärztin, einen Arzt übernommen, jedoch ist in den meisten Fällen eine Pflegeperson anwesend, zur Unterstützung der Patientinnen, Patienten und deren Angehörige

.

Diskussion: Pflegepersonen werden aufgrund ihres Arbeitsfeldes oftmals in den Prozess der Euthanasie involviert. Gesetzlich ist jedoch nicht festgelegt, inwieweit die Pflege in die Entscheidungsfindung miteinbezogen werden soll. Im Bereich der Verabreichung der Medikamente wird oft durch Pflegepersonen der Ärztin, dem Arzt assistiert. Auch in diesem Bereich sollte die Gesetzeslage genauer definiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: In the field of euthanasia and assisted suicide, nurses are often involved in administering the life-ending drugs and in the process of decision-making. Due to the close patient contact of nurses, these can provide important information for physicians.

Aim: To present interprofessional cooperation between nurses and doctors in the field of euthanasia and assisted suicide in the Benelux countries. Focusing on the administration of drugs and the decision making.

Method: The method of this work is a systematic literature research. The databases Medline via PubMed, Cumulative Index to Nursing and Allied Health Literature (CINAHL) and Academic Search Elite were used. In addition, specialist books and Google or Google Scholar were used.

Results: There is often interprofessional cooperation between nurses and doctors in the area of decision-making, through consultations between the professional groups. The administration of the life-threatening medication is usually carried out by a doctor, but in most cases a nurse is present, to support the patient, and their relatives.

Discussion: Due to their working environment, caregivers are often involved in the process of euthanasia. However, the extent to which care is to be included in the decision-making process is not regulated by law. Physicians are often assisted by nurses in administering the medication.The legal situation should also be defined more precisely in this area