Titelaufnahme

Titel
Pflegerische Herausforderungen bei sedierten Patientinnen und Patienten im Hinblick auf die Sedierungstiefe und auf die Entstehung eines Delirs
Weitere Titel
Nursing challenges in sedated patients with regard to the depth of sedation and the development of a delirium
AutorInnenStadler, Lena
GutachterAiglesberger, Michael
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Dexmedetomidine / Midazolam / Propofol / Intensivstation / Sedierung / Delir
Schlagwörter (EN)Dexmedetomidine / midazolam / propofol / intensive care unit / sedation / Delirium
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Die Sedierung ist eines der wesentlichen Kernelemente der Pflege von intensiv behandelten Patientinnen und Patienten. Aufgrund des hohen Patientinnen- und Patientenkontaktes sind Pflegekräfte häufig in das Sedierungs- und Delirmanagement miteingebunden. Um qualitativ hochwertige Pflege leisten zu können müssen die Pflegenden u.a. ein umfangreiches Wissen zu den verwendeten Wirkstoffen sowie zu möglichen Komplikationen besitzen.

Ziel der Arbeit: Die Wirkstoffe Dexmedetomidine, Propofol und Midazolam im Hinblick auf die Sedierungstiefe und das Risiko an einem Delir zu erkranken gegenüberzustellen.

Methode: Mit Hilfe einer systematischen Literaturrecherche, wurden aussagekräftige Studien extrahiert. Die Ergebnisse wurden im Anschluss synthetisiert.

Ergebnisse: Dexmedetomidine, Midazolam und Propofol können gleichermaßen eine adäquate Sedierungstiefe erreichen. Jedoch ist die Kommunikationsfähigkeit von Patientinnen und Patienten die Dexmedetomidine erhalten höher. Das ist gerade für die Pflege von Bedeutung. Zudem kann eine Reduktion des Delir Risikos bei Dexmedetomidine sedierten Patientinnen und Patienten beschrieben werden.

Diskussion: Weitere Studien die, die Mitwirkung der Pflege bei der Sedierung beschreiben sind notwendig. Zusätzlich sollten Pflegepersonen in der Durchführung der Assessments zur Sedierungstiefe und um ein Delir zu erkennen geschult werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Sedation is one of the essential core elements of the care of intensively treated patients. Due to the high level of patient contact, caregivers are often involved in sedation and the management of Delirium. To be able to give high-quality care, the caregivers have to possess a comprehensive knowledge of the medication used as well as possible complications.

Aim: To compare the active substances dexmedetomidine, propofol and midazolam with regard to the depth of sedation and the risk of developing a delirium.

Method: With the help of a systematic literature research, studies were extracted and compared. The results were then subsequently analysied.

Results: Dexmedetomidine, midazolam and propofol can equally achieve adequate sedation depth, however, the communication ability of patients receiving dexmedetomidine is higher. This is especially important for both the patient and the care professionals. In addition, a reduction in the risk of delirium in dexmedetomidine sedated patients can be described in the studies.

Discussion: Further studies describing the involvement of care in sedation are necessary. In addition, caregivers should be trained in performing both the sedation depth assessments and the detection of delirium