Titelaufnahme

Titel
Leben mit einer Amputation - Postoperative Unterstützung von Patientinnen und Patienten nach einer gefäßbedingten Amputation der unteren Extremitäten
Weitere Titel
Living with an Amputation - Postoperative nursing care for patients with a lower limb amputation after a vascular disease
AutorInnenPopp, Natascha
GutachterStephan, Albin
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Amputation der unteren Extremitäten / Erfahrungen / postoperative Versorgung
Schlagwörter (EN)Lower limb amputation / experiences / postoperative care
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Eine Amputation ist lebensveränderndes Ereignis, dieses mit einer Vielzahl an postoperativen Herausforderungen und einer Einschränkung der Lebensqualität verbunden ist. Es ergeben sich unterschiedliche Erfahrungen, die in der postoperativen Phase erlebt und anhand dieser systematischen Literaturarbeit dargestellt werden. Ziel war es herauszufinden, welche Maßnahmen Pflegepersonen setzen müssen, um die Patientinnen und Patienten nach einer gefäßbedingten Amputation bestmöglich unterstützen zu können.

Methodik: Zur Beantwortung der Fragestellung wurde eine systematische Literatur¬recherche mittels der Datenbanken PubMed, CINAHL und der Zeitschrift „Pflege“ durchgeführt. Insgesamt wurden elf Studien zur Ergebnisdarstellung herangezogen.

Ergebnisse: Es konnten folgende Themen identifiziert werden: Angstzustände, Depression, Coping, Familie als Ressource, Aufrechterhaltung der Aktivitäten und Tätigkeiten, Wiedererlangung der Mobilität und Rehabilitation, Stumpf¬versorgung, chronische Schmerzen und das Entlassungsmanagement. Zudem wurde ersichtlich, welche Defizite in der Versorgung vorhanden sind und welche Unterstützungsmaßnahmen positiven Einfluss auf die postoperative Phase haben.

Schlussfolgerung: Patientinnen und Patienten sind in der postoperativen Phase mannigfaltigen Belastungen im Alltag ausgesetzt. Die emotionale, postoperative Betreuung der Patientinnen und Patienten, nimmt in der professionellen pflegerischen Unterstützung eine entscheidende und wichtige Rolle ein, dieser besondere Beachtung geschenkt werden muss. Damit Komplikation verringert oder vermieden werden können, müssen Pflegepersonen diese identifizieren und demensprechend individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen einsetzen, um die bestmöglichste Versorgung zu gewährleiten.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: An amputation is a life-changing event, which results in with a number of significant postoperative challenges and a restriction of the quality of life. In the postoperative phase, different experiences of the patient were considered. With the help of this bachelor thesis, they were explained. The aim of this thesis was to identify the nursing interventions which must be effected to support patients after a vascular-conditioned amputation.

Method: To answer the question, a detailed literature search was carried out by means of the databases PubMed, CINAHL and the magazine “Pflege”. Altogether, eleven studies were chosen to present the results.

Results: Some subjects were identified: Anxiety, depression, family as a resource, regaining of mobility, stump care, chronic pain and discharge management. It was possible to identify, which deficits in the postoperative care were experienced and which nursing interventions were needed to achieve a positive effect in the postoperative phase.

Conclusion: Many Patients have experienced a variety of burdens in everyday life. The importance of psychological care required after an amputation was highlighted. To prevent postoperative complications, they have to be identified, to provide the optimal support by using individual nursing interventions.