Titelaufnahme

Titel
Oxytocingabe sub partu - Auswirkungen auf Mutter und Kind postpartal
Weitere Titel
Oxytocin administration sub partu - Effects on mother and infant postpartum
AutorInnenSchatz, Theresa
GutachterGritsch, Evelyn
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Oxytocin / synthetisches Oxytocin / maternale Psyche / neonatale Anpassung / kindliche Entwicklung
Schlagwörter (EN)oxytocin / synthetic oxytocin / maternal psyche / neonate adaption / infantile development
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die synthetische Form des Hormons Oxytocin wird in der Geburtshilfe routinemäßig zur Geburtseinleitung und Wehenstimulation eingesetzt. Trotz nachgewiesener Vorteile birgt synOT (synthetisches Oxytocin) auch viele, teils noch unerforschte Risiken. Fraglich, und aufgrund des stetig steigenden Einsatzes auch problematisch, sind die Auswirkungen und der mögliche Langzeiteffekt auf die physische und psychische Gesundheit von Mutter und Kind.

Die vorliegende Bachelorarbeit hat die Intention, die Auswirkungen der synthetischen Oxytocingabe unter der Geburt auf die maternale Psyche, Verhalten, Laktation, Stillerfolg sowie auf das Neugeborene postpartum und die weitere kindliche Entwicklung zu beleuchten. Zudem wird untersucht, ob ein möglicher Zusammenhang zwischen der Oxytocingabe und Beeinträchtigungen der maternalen psychischen Gesundheit sowie kindlichen Entwicklungsstörungen besteht.

Hierbei wird auf das natürliche Oxytocin, im Speziellen während der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, und ebenso auf das synthetische Oxytocin, seine Wirkung, sein Nutzen, seine Indikationen sowie auf die Risiken der Anwendung eingegangen und ein Einblick in den derzeitigen Forschungsstand geboten.

Den Hauptteil der Arbeit stellt die Erläuterung der verschiedenen Forschungsergebnisse zu den möglichen Auswirkungen auf Mutter und Kind dar.

Die Literaturrecherche erfolgte in den Datenbanken der FH Campus Wien und des AKH Wiens. Vorwiegend wurde in den Datenbanken Cinahl, Cochrane, Google Scholar, PubMed und ScienceDirect recherchiert.

Anhand der Ergebnisse lässt sich zusammenfassen, dass die synthetische Oxytocingabe sowohl einen Einfluss auf die maternale Psyche, das Verhalten, die Laktation, den Stillerfolg als auch auf das Neugeborene und dessen weitere kindliche Entwicklung ausübt. Jedoch kann kein kausaler Zusammenhang zwischen synOT und der Entstehung einer PPD (Postpartalen Depression) oder der Entstehung von Entwicklungsstörungen wie Autismus oder ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) nachgewiesen werden.

Schlussendlich kommt die Bachelorarbeit zu keinem eindeutigen Ergebnis und gibt nur einen groben Einblick auf tatsächliche Auswirkungen von synOT auf Mutter und Kind.

Zusammenfassung (Englisch)

The synthetic version of the hormone oxytocin is routinely used in obstetrics for labour induction and stimulation. Despite the proven advantages of synthetic oxytocin, its use has many and partly unexplored risks and side effects on mother and child as well. Questionable, and due to the steadily increasing use also problematic, are the effects and the possible long-term effects on the physical and mental health of mother and child.

This bachelor thesis has the intention to demonstrate the mainly undetected impact of synthetic oxytocin sub partu on mothers´ postpartum psychological wellbeing, behaviour, lactation, breastfeeding outcome, neonate adaption postpartum and further infantile development. Additionally it is tried to establish a potential correlation between oxytocin augmentation sub partu and possible adverse effects on maternal mental health as well as interferences on the infant´s development.

To facilitate a better comprehension, the thesis sets in with a description of the natural oxytocin system especially during pregnancy, labour, birth and postpartum. Following, the synthetic oxytocin and its impact, benefits of use and adverse effects are characterized. Furthermore, an insight into the current state of research is provided.

The main part of the thesis analyses the varying results of research concerning the impact of oxytocin on mother and child.

The main research took place in databases of the FH Campus Wien and the AKH including Cinahl, Cochrane, Google Scholar, PubMed und ScienceDirect.

A summary of the findings shows an significant influence of synthetic oxytocin on maternal psyche, behaviour, lactation, breastfeeding outcome and on the infant and its further development. However no causal correlation between synthetic oxytocin and maternal postpartum depression or development disorders like autism or ADHD could be detected.

In conclusion, this bachelor thesis offers no explicit or clear findings and only allows a small, indefinite view on the impact of synthetic oxytocin on mother and child.