Titelaufnahme

Titel
Das Recht auf Mutterschaft bei geistiger Behinderung : Im Laufe des 20. Jahrhunderts
Weitere Titel
The right to maternity with mental disability In the course of 20th century
AutorInnenVielgrader, Katja Isabel
GutachterKutalek-Mitschitczek, Brigitte
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Geistige Behinderung / Mutterschaft / Recht / Sexualität
Schlagwörter (EN)Mental disability / maternity / Law / sexuality
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit geistiger Behinderung haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Dies gilt allerdings in der breiten Masse der Gesellschaft größtenteils nur für alltägliche Themen wie Beruf, Wohnen und Freizeitbeschäftigung. Beziehungen, Sexualität und Kinderwünsche von geistig behinderten Frauen sind in Fachkreisen zwar diskutiert, aber lösen in der Praxis immer noch verlegenes Schweigen und Unsicherheit aus. Jeder Schritt vorwärts in Richtung Aufklärung und Abschaffung der Vorurteile in Bezug auf Mutterschaft von Frauen mit geistiger Behinderung ist von großer Bedeutung. Auch die Hebammentätigkeit in Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft von geistig behinderten Paaren wird zukünftig sehr wichtig sein.

Diese erste Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des Rechtes auf Mutterschaft von Frauen mit geistiger Behinderung im 20. Jahrhundert, um tiefer in die Materie einzusteigen und ein Bild über die gesellschaftliche Einstellung im Laufe der Zeit zu schaffen. Die Ausarbeitung beschränkt sich auf den deutschsprachigen Raum und soll durch den Vergleich zwischen „früher“ und „heute“ das Interesse am Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung wecken. Durch die methodische Vorgehensweise der Literaturarbeit bzw. -recherche wird am Ende der Verlauf von Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zur aktuellen Rechtslage in Bezug auf Mutterschaft von mental beeinträchtigten Frauen im deutschsprachigen Raum dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

Inclusion and equality of people with intellectual disabilities have become more important in the recent years. However, this applies mostly only to everyday topics such as work, housing and leisure activities. When it comes to relationships, sexuality and children's wishes of mentally handicapped women it can be stated that there is a discussion in professional circles, but there is still a lack of a transparent public discourse; these topics still cause embarrassed silence and insecurity. Every step towards the education and abolition of prejudice regarding maternity of women with intellectual disabilities is of great importance. Also the midwifery activity regarding pregnancy, birth and parenting of mentally handicapped couples will be a topic of major importance in the future.

This work deals with the development of the right to motherhood of women with intellectual disabilities in the 20th century in order to go deeper into the subject matter and to give a picture of the changing of social attitudes over time. The investigation is limited to German-speaking countries and aims to arouse interest in dealing with people with intellectual disabilities by comparing the "now" and "then". By applying the methodical approach of a literature based research this work gives a summary of the the legal situation regarding motherhood of mentally impaired women in the German-speaking area from the beginning of the 20th century up to now.