Titelaufnahme

Titel
Fetales Elektrokardiogramm mit ST-Analyse
Weitere Titel
Fetal Electrocardiogram with ST-Analysis
AutorInnenMilowiz, Bettina
GutachterHauss, Sabrina
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Fetale Azidose / Fetales Elektrokardiogramm / Herztonüberwachung / STAN / CTG
Schlagwörter (EN)fetal acidosis / fetal electrocardiogram / fetal heart rate monitoring / STAN / EFM
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Erkennen fetaler Stresszustände unter

der Geburt mittels ST-Analyse des fetalen Elektrokardiogramms durch Geräte der

Firma Neoventa.

Hintergrund

Die Überwachung des kindlichen Zustands während der Geburt mittels CTG gilt als

Standardverfahren in der Geburtshilfe. Trotz steigender Interventionsraten konnte

das kindliche Outcome durch diese Methode jedoch nicht verbessert werden. Der

STAN-Monitor der Firma Neoventa soll durch die zusätzliche Analyse des STSegments

des fetalen EKGs einen zweiten Parameter zur besseren Beurteilung

des Zustandes des Kindes angeben und so die bekannten Nachteile der alleinigen

CTG-Ableitung vermindern.

Ziel

Das Ziel dieser Arbeit ist herauszufinden, ob durch den Einsatz der ST-Analyse das

Auftreten fetaler Azidosen verringert werden kann. Da es sich dabei um eine Form

der Geburtsüberwachung handelt, die in Österreich nicht eingesetzt wird, liegt ein

großes Augenmerk auf der Erklärung der Funktionsweise und Interpretation des

STAN-Systems.

Methode

Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde zwischen Februar und April 2018 eine

systematische Literaturrecherche durchgeführt. Hierfür wurden die Datenbanken

Cochrane Library, Cinahl, MIDRIS, und Pubmed herangezogen. Die kritische

Beurteilung der Studien anhand ihrer Qualität und Relevanz erfolgte nach Cluett und

Bluff. Zur Präzisierung der Suchergebnisse wurden Ein- und Ausschlusskriterien

festgelegt und Bool‘sche Operatoren wie AND und OR eingesetzt

Ergebnis

Es scheint, als würde die ST-Analyse einen Einfluss auf das Erkennen von fetalen

Azidosen sub partu haben, indem durch diese Methode die Spezifität und

Sensitivität im Vergleich zur alleinigen CTG-Interpretation erhöht werden und durch

die Anwendung von einheitlichen Leitlinien und intensiven Trainings die

Handlungen geburtshilflichen Personals vereinheitlicht werden. Es besteht jedoch

der dringende Bedarf, qualitativ hochwertige, aktuelle, klinisch randomisiertkontrollierte

Studien durchzuführen und dabei neu hinzugewonnene Erkenntnisse

(Lernkurve) zu berücksichtigen.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

This thesis deals with the identification of fetal stress states during birth by means

of ST analysis of the fetal electrocardiogram by devices of the company Neoventa.

Background

CTG is considered to be the standard monitoring procedure for fetal wellbeing in

obstetrics. However, despite increased intervention rates, this method did not

improve the fetal outcome. Neoventa's STAN monitor is intended to provide a

second parameter for better assessment of the child’s status by additionally

analysing the ST segment of the fetal ECG, thereby mitigating the known

drawbacks of CTG alone.

Aim

The aim of this thesis is to find out whether the use of ST analysis can reduce the

incidence of fetal acidosis. Since this is a form of obstetric surveillance that is not

used in Austria, a great deal of attention is given to explaining the mode of operation

and interpretation of the STAN system.

Method

To answer the research question, a systematic literature search was carried out

between February and April 2018. For this, the databases Cochrane Library, Cinahl,

MIDRIS, and Pubmed were used. The critical evaluation of the studies based on

their quality and relevance was done according to Cluett and Bluff. To specify the

search results, inclusion and exclusion criteria were defined and Boolean operators

such as AND and OR were used.

Results

It appears that ST analysis has an influence on the detection of fetal acidosis sub

partu by increasing specificity and sensitivity compared to CTG interpretation alone,

and by using consistent guidelines and intensive training obstetric staff. However,

there is an urgent need to conduct high-quality, up-to-date, clinically randomized

controlled trials, taking into account newly acquired findings (learning curve).

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