Titelaufnahme

Titel
Begleitete Elternschaft - Mütter und Väter mit besonderen Bedürfnissen
Weitere Titel
Accompanied parenting - Mothers and fathers with special needs
AutorInnenVielgrader, Katja Isabel
GutachterKutalek-Mitschitczek, Brigitte
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Geistige Behinderung / Begleitete Elternschaft / Hebamme / Unterstützungsmöglichkeiten
Schlagwörter (EN)Mental disability / Accompanied parenting / Midwife / Support options
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Aufbauend zu der vorangegangen ersten Bachelorarbeit wird der Themenbereich Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung weiterbehandelt. Es konnte bereits geklärt werden, dass heutzutage Frauen oder Paare mit besonderen Bedürfnissen genauso ein Recht auf eigene Kinder haben, wie der Rest der Gesellschaft. Da diese Grundrechte existieren muss auch davon ausgegangen werden, dass es laufend mehr Mütter und Väter geben wird, die sich selbstbestimmt für Kinder entscheiden. Dies bedeutet für die Praxis, dass vermehrt spezielle Begleitung und Assistenz im Bereich der Familiengründung benötigt wird. Das Erkenntnisinteresse der Autorin liegt darin herauszufinden, welche Unterstützungsmöglichkeiten es im deutschsprachigen Raum für geistig behinderte Eltern gibt. Vor allem soll besonderes Augenmerk auf die Rolle der Hebamme innerhalb der Begleitungsangebote für Familien mit besonderen Bedürfnissen gelegt werden.

Um den LeserInnen einen grundbegrifflichen Überblick und eine einheitliche Ausgangslage zu den rechtlichen Rahmenbedingungen zu verschaffen, werden im Abschnitt der theoretischen Grundlagen Gesetzesverankerungen nochmals komprimiert dargestellt und Erläuterungen zu den Grundrechten de Kinder gemacht. In einem weiteren Schritt werden bereits erhobene Fallzahlen zusammengetragen und die Klärung der aktuellen Forschungslage zum Thema gemacht. Der Hauptteil der Arbeit setzt sich mit der Analyse von publizierten Berichten oder Stellungnahmen, Leitbildern und Informationen auf Homepages, Broschüren oder Zeitschriften von Institutionen, welche Unterstützungsmöglichkeiten anbieten, auseinander. Durch die qualitative Inhaltsanalyse soll eine systematische Auswertung ermöglicht werden, inwieweit die Hebamme als eigene Profession in den Bereich der „begleiteten Elternschaft“ miteinbezogen wird, um am Ende eine Antwort auf die entwickelte Forschungsfrage geben zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Building on the first bachelor thesis, the topic of parenting by people with intellectual disabilities will be continued. It has already been clarified that nowadays women or couples with special needs have as much a right to their own children as the rest of society. Since these fundamental rights exist, it must also be assumed that there will be more and more mothers and fathers who decide self-determinedly to have children. This means for the practice that a growing amount of special support and assistance in the field of starting a family will be needed is needed. The author's interest lies in finding out what kind of support for mentally handicapped parents exists in the German-speaking world. Special attention should be paid to the role of the midwife within the assistance services for families with special needs in particular.

In order to provide the reader with a basic conceptual overview and a uniform starting point for the legal framework, in the section on the theoretical foundations the legal foundations are again briefly outlined and explanations of the basic rights of children are supplied. In a further step, already collected case study numbers will be compiled and a clarification of the current research situation will be given. The main part of the paper deals with the analysis of published reports or comments, mission statements and information on homepages, brochures or journals of institutions that offer support options. The purpose of the qualitative content analysis is to enable a systematic evaluation of the extent to which the midwife is included as a separate profession in the area of "accompanied parenting" to be able to provide an answer to the research question that has been developed.