Bibliographic Metadata

Title
Wie erleben Eltern hörbeeinträchtigter Kinder : die Abklärung der Hörstörung und die Zeit darüber hinaus?
Additional Titles
How did parents experience their kids hearing loss?
AuthorGruber, Kathrin
Thesis advisorBruner, Renate
Published2018
Date of SubmissionJuly 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Baby/Säuglinge / Behandlung / Elternbefragung / Hörscreening / Permanente Hörstörung / Neugeborene / Unterstützung
Keywords (EN)baby / treatment / interview with parents / infant hearing screening / hearing loss / permanent hearing impairment / newborn / support
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

In dieser Arbeit wird erhoben, wie betroffene Eltern in retrospektiver Betrachtung den Prozess des erstens Verdachts einer Hörbeeinträchtigung ihres Kindes - über die weitere Abklärung bis hin zur Diagnosestellung - erlebt haben.

Diagnoseübermittlungen jeglicher Art stellen ein einschneidendes Erlebnis für betroffene Personen dar. Wenn die Diagnose zudem ihr Kind betrifft, sind Eltern sehr gefordert bzw. mit der Situation eventuell überfordert. Denn wenngleich bereits eine Hörstörung vermutet wurde, hoffen Eltern vermutlich bis zuletzt, dass bei der Diagnoseuntersuchung keine bzw. nur eine geringe Hörstörung aufgezeigt wird.

Im Rahmen einer quantitativen Online-Fragebogenerhebung wurden Eltern von ein- oder beidseitig hörbeeinträchtigten Kindern in Österreich befragt. Beleuchtet wird speziell, wie gut aufgeklärt sich Eltern bei den Hör-Untersuchungen ihrer Kinder fühlten und welche Angebote und Hilfestellungen sie als hilfreich bzw. als hinderlich empfanden. Zudem wird erhoben, zu welchem Zeitpunkt des Diagnose- und Behandlungsprozesses mehr Unterstützung erwartet worden wäre, und inwiefern sich gegebenenfalls Ängste im Laufe der Zeit verändert haben.

Diese Bachelorarbeit hatte das Ziel, Einblicke in das Erleben von Eltern von hörbeeinträchtigten Kindern zu gewinnen. Das Erleben des Verdachtes bis hin zur Diagnoseübermittlung und darüber hinaus wurde in einer retrospektiven Befragung näher beleuchtet. Aus den erhobenen Daten lässt sich ableiten, dass betroffene Eltern

Abstract (English)

The present work deals with the question how parents with kids suffering from hearing loss experience the first suspicion of their kids physical impairment until the final diagnose and the time afterwards.

Receiving a severe medical diagnose marks an incisive experience in peoples lifes. Such a diagnose, conserning a child, puts a lot of pressure on parents which might even be unable to cope with that situation. As long as hearing loss is only expected but not verified, parents tend to hope that the medical investigation brings forward only a mild or even no impairment at all.

By conducting a quanitative online questionaire, austrian parents of children suffering from hearing loss of one or both ears were interviewed. The main goal was to find out how parents think about being informed of their kids medical condition during the examinations and what kind of information they considered helpful or impedimental. Furthermore we wanted to know at which point in time during the diagnosis and the following treatment parents expected more support and how possible fears might have change over time.

This thesis aims at bringing forward how parents with kids with defective hearing experience the situation from the first suspicion to the diagnosis and rests on a retrospective questionaire. Following the data we can say that parents are insecure in dealing with the situation and feel the need of receiving more support and information from the medical staff. Beyond being insecure