Titelaufnahme

Titel
Erstellen der Risikobewertung von Tarantula hispanica anhand aktueller Literatur
Weitere Titel
Creating the risk assessment of tarantula hispanica on the basis of current literature
AutorInnenKneisz, Christoph
Begutachter / BegutachterinBliem, Rudolf Friedrich
Erschienen2017
Datum der AbgabeApril 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Tarantula hispanica / Lycosa tarantula / Risikobewertung
Schlagwörter (EN)tarantula hispanica / lycosa tarantula / risk assessment
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Aus welchen Gründen ist die Erstellung einer Risikobewertung relevant? Wie ist der derzeitige Stand der Wissenschaft von Lycosa? Ist ausreichend Literatur zur Bewertung der möglichen Risiken des tierischen Ausgangsmaterials vorhanden? Welche Risiken können identifiziert, analysiert und bewertet werden? Kann eine finale Risikobewertung (Dokument) erstellt werden? Um diese Fragen zu klären, wird in dieser Arbeit zuerst erläutert, welche Möglichkeiten verschiedene Datenbanken für eine Recherche bieten. Anschließend wird auf die Planung eingegangen, die dabei aufgestellte Suchstrategie angegeben und die Ergebnisse der gefundenen Literatur über die Arthropoden, Cheliceraten, Webspinnen, die Wolfspinnen und ihre Feinde beschrieben. Weiters wird untersucht ob die Spinne von Parasiten, Pilzen, Hefen, Bakterien oder Viren befallen sein kann. Hierzu gab es in der Literatur nicht viele Informationen, allerdings bedeutet das nicht, dass der Befall dieser Spinnenart von solchen Pathogenen ausgeschlossen ist. Daher müssen von der Herstellerfirma selbst noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Anschließend werden alle möglichen identifizierten Risiken analysiert und dann eine finale Risikobewertung erstellt. Diese Arbeit führt zu dem Schluss, dass der Rohstoff für das Arzneimittel Tarantula hispanica, unter Einhaltung aller Guidelines und gesetzlichen Vorgaben und unter der Voraussetzung der Minimierung des Risikos von Verunreinigung oder falscher Verarbeitung des Produkts, die Spinne als Ganzes eingesetzt werden kann. In der Diskussion werden die Hindernisse, die es bei der Recherche gab, und die Widersprüche, die in der Literatur zu finden waren, besprochen.

Zusammenfassung (Englisch)

What are the reasons for generating a risk assessment? What is the current state of science of Lycosa? Is sufficient literature available for evaluation? What risks can be identified, analyzed and assessed? Can a final risk assessment (document) be prepared? In order to clarify these questions, this thesis first explains the possibilities for a search offered by various databases. Afterwards the planning, the search strategy and the results of the found literature on the arthropods, chelicerates, spiders, the wolf spiders and their enemies are described. Furthermore, it is analyzed whether the spider can be infected by parasites, fungi, yeasts, bacteria or viruses. There was not much information in the literature, but this does not mean that the attack from such pathogens is excluded for this type of spiders. Therefore further investigations must be carried out by the manufacturer itself. Subsequently, all possible risks identified are analyzed and a final risk assessment is then prepared. This work concludes that the raw material can be used as whole for the medicinal product Tarantula hispanica, while adhering to all the guidelines and regulations and while minimizing the risk of contamination and incorrect processing. In the discussion the obstacles, which occurred during the search, and the contradictions, which were found in the literature, are reviewed.