Titelaufnahme

Titel
Videoüberwachung in österreichischen Gemeinden - Ein Musterkonzept
Weitere Titel
Video surveillance in Austrian municipalities - a pattern concept
AutorInnenWokoun, Michael
GutachterDorfner, Anna ; Polt, Florian
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Videoüberwachung / Österreich / Gemeinde / Konzept / Einsatzbereich / Wirkungsbereich / Problembereich / Situative Kriminalprävention
Schlagwörter (EN)video surveillance / Austria / local community / concept / application / area of influence / problem area / situational crime prevention
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Während Videoüberwachung in öffentlichen Bereichen zur Prävention und Aufklärung von Straftaten bereits in einigen Staaten eingesetzt wird, wird diese Art der Kontrolle in Österreich nur selten angewandt. Bislang gibt es kein einheitliches Konzept, das die Möglichkeiten, Grenzen und eventuell auftretende Problemstellungen beim Einsatz technischer Überwachungsmaßnahmen aufzeigt.

Ziel der Arbeit ist es, Informationen darüber zu gewinnen, an welchen Stellen mögliche Einsatzbereiche für Videoüberwachung in Gemeinden vorhanden sind, welche Art von Videoüberwachung sinnvollerweise eingesetzt werden kann und welche Probleme bzw. Grenzen es im Hinblick auf die Überwachung gibt.

Die Theorie der situativen Kriminalprävention unter Berücksichtigung der Rational Choice Theorie und der Routine Activity Theorie bilden den theoretischen Grundstock. Das im Laufe der Arbeit entstandene Konzept zeigt sowohl mögliche Einsatz-, Wirkungs- als auch Problembereiche auf.

Anhand der qualitativen Analyse der volltranskribierten Interviews wird das erarbeitete Konzept auf Anwendungsmöglichkeiten in einer Gemeinde überprüft.

Es gibt in österreichischen Gemeinden Bereiche, an denen sich die Befragten den Einsatz von Videoüberwachung vorstellen können. Die identifizierten Einsatzbereiche sind vielfältig und variieren aufgrund von gemeindespezifischen Besonderheiten. Den größten Nutzen sehen die Interviewten im Einsatz von digitalen Videoüberwachungssystemen. Hierbei ist insbesondere auf die benötigte Qualität zu achten, um präventive und aufklärerische Effekte zu erzielen. Die größten Hindernisse werden in den Bereichen der gesetzlichen Konformität (Datenschutz), aber auch der sozialen Akzeptanz von Videoüberwachung gesehen.

Zusammenfassung (Englisch)

While video surveillance in public areas for prevention and investigation of criminal offenses is already used in some countries, this type of monitoring is rarely used in Austria. When using video surveillance in the public space, there is a lot to be considered, but for a long time there is no uniform concept that shows the possibilities, limitations and possible problems when using the technical monitoring measures.

The aim of this research is to get as much information as possible where possible areas of application for video surveillance in municipalities are, what kind of video surveillance can be put into practice and which problems and

concerns are there regarding the monitoring.

The theory of situative crime prevention as well as the more common rational choice theory and routine activity theory form the theoretical foundation are used. The concept developed during the thesis reveals possible areas of use, effects and problems of video surveillance.

The application possibilities in a community are examined by a qualitative analysis of transcribed interviews.

There are localities in Austrian municipalities where experts can imagine the use of video surveillance. The areas of application identified are different and vary based on community-specific factors. Experts see the greatest benefit using digital video surveillance systems, paying particular attention to the quality required to achieve preventive and enlightening effects. The biggest obstacles are seen in the areas of legal compliance (data protection), but also social acceptance of video surveillance.