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Title
Entwicklung der Erworbenen Immunität In Menschlicher Haut
Additional Titles
Development Of Adaptive Human Skin Immunity
AuthorBöhm, Isabella
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageEnglish
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Menschliche pränatale Haut / Untergruppen der T Zellen / Wirkung von immunsuppressiven Medikamenten auf die Entwicklung von T Zellen / Adaptives Immunsystem der Haut / CD3 / CD4 / CD8 / TZR αβ / TZR γδ / CD45RA / CD45RO / CD31 / Fehlende Expression von FOXN1 in pränataler Haut und Thymus
Keywords (EN)Prenatal human skin / T cell subsets / Impact of immunosuppressive drug on the development of T cells / Adaptive immune system of the skin / CD3 / CD4 / CD8 / TCR αβ / TCR γδ / CD45RA / CD45RO / CD31 / Missing expression of FOXN1 in prenatal skin and thymus
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Die Aufgabe von T Zellen in der menschlichen Haut ist den Menschen vor eindringenden Pathogenen zu schützen, dabei aber keine Überreaktion hervorzurufen, da sie sonst an Entzündungen und Autoimmunerkrankungen der Haut beteiligt sind. Das Ziel dieser Bachelorarbeit war es die wichtigsten Untergruppen der T Zellen in pränataler Haut zu charakterisieren und zu testen ob naive T Zellen tatsächlich aus dem Thymus in die Haut kommen. Jede T Zelle hat einen T Zell Rezeptor (TZR) entweder mit αβ- oder γδ-Ketten. Der häufiger vorkommende Rezeptor in adulter Haut ist der TZR αβ: Wir konnten zeigen, dass die Anzahl von αβ T Zellen und γδ T Zellen in pränataler Haut interessanterweise sehr ähnlich verteilt ist. T Zellen mit dem TZR αβ werden in CD4+ und CD8+ T Zellen unterteilt, wobei deutlich mehr CD4+ T Zellen in pränataler Haut gefunden worden sind. Um festzustellen, ob eine T Zelle einen naiven oder einen Gedächtnis Phänotyp hat, wurden Gefrierschnitte von pränataler Haut mit Antikörpern gegen CD45RA und CD45RO gefärbt. Die Mehrheit der T Zellen in pränataler Haut exprimierten CD45RA und waren dadurch als naive T Zellen erkennbar. Es konnte auch eine kleine Gruppe an Gedächtnis T Zellen gefunden werden. Mit der Expression des Oberflächenmarkers CD31 wurde beschrieben, dass die naiven T Zellen in der pränatalen Haut direkt aus dem Thymus kommen. Weiter konnten wir zeigen, dass immunsuppressive Medikamente einen Einfluss auf die Entwicklung der T Zellen im Thymus haben, indem wir den Thymus eines Fötus, dessen Mutter immunsuppressive Medikamente bekam, mit einen Thymus eines gleich alten Fötus verglichen haben. Einige Fragen bezüglich des Immunsystems der pränatalen Haut konnten beantwortet werden, aber es ist dennoch viel unklar und benötigt weitere Forschung.

Abstract (English)

T cells in human skin are responsible to protect the skin from invading pathogens but sometimes are also the reason for inflammatory or autoimmune skin diseases. The aim of this study was to characterize the most important T cell subsets in human prenatal skin in situ and analyze whether they may derive from the thymus. T cells either express the TCR αβ or TCR γδ. Analysis of prenatal skin cryosections gave the impression that there are almost similar numbers of αβ T cells and γδ T cells. T cells with the TCR αβ can be subdivided into CD4 and CD8 subsets. We found more CD4+ than CD8+ T cells. To analyze if a T cell has a naive or memory phenotype, we used the common surface molecules CD45RA and CD45RO. Most T cells in prenatal skin had a naive phenotype by expressing CD45RA but not CD45RO. Memory T cells expressing CD45RO were found rarely. To show that the naive T cells derive from the thymus, a double-staining with monoclonal antibodies directed against CD45RA and CD31 were performed as CD31 is a marker for recent thymic emigrants in the periphery. We also compared the thymus of a fetus whose mother took immunosuppressive drugs to the thymus of a healthy fetus with respect of the expression of CD3, a marker for T cells and found that the immunosuppressive drug could have an impact on the development of the T cells in the thymus. This study answered a few open questions but also raised new ones.

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