Titelaufnahme

Titel
Erstellung einer Wastestatistik durch die Auswertung von Klebestellenprotokollen
Weitere Titel
Creation of a Wastestatistic by evaluation of splice protocols
AutorInnenBruny, Sandra
GutachterTacker, Manfred
Erschienen2018
Datum der AbgabeFebruar 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Klebestellen / Klebestellenprotokoll / Prozessabfall / Rohmaterial PET
Schlagwörter (EN)splices / splice protocol / process waste / raw material PET
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigte sich damit wieviel prozessbezogener Abfall für einen gewissen Kunden in dem Herstellungszeitraum von neun Monaten anfiel. Speziell ging es um den Ausschuss, welcher durch Klebestellen verursacht wurde. Klebestellen können in jeder Abteilung entstehen, beispielsweise könnte die Druckabteilung einen Farbspritzer auf dem Material hervorrufen. In diesem Fall wird Beginn und Ende des Fehlers am Material mit einem Fähnchen gekennzeichnet um die darauffolgende Abteilung darauf aufmerksam zu machen, dass diese fehlerhafte Stelle aus dem Produktionsmaterial entfernt werden muss. Hierfür wurden eigens für den Klebestellenprozess Formulare eingeführt, welche den nachfolgenden Produktionsabteilungen zur Kontrolle und Hilfestellung dienen sollen.

Im gesamten Untersuchungszeitraum dieser Arbeit wurden 84 Aufträge beleuchtet. Festgestellt werden konnte, dass es sich um insgesamt 434 Klebestellen handelt, welche aus 22 verschiedenen Gründen auftraten.

Es wurden alle Aufträge händisch gesammelt und die Daten aller Auftragstaschen einzeln in eine Excel-Datei übertragen und ausgewertet.

Der produktionsbezogene Ausschuss sämtlicher Abteilungen belief sich in dieser Zeit auf 399.527 Laufmeter und 59.646 Laufmeter davon entfielen auf Klebestellen. Das eingesetzte Rohmaterial belief sich, zum Vergleich, auf 2.060.512 Laufmeter. Das heißt, dass fast 20% des Rohmaterials weggeworfen wurden. Von diesem 20%igen Ausschuss konnten knappe 3% mit Klebestellenprotokollen erklärt werden.

Folgende Aufschlüsselung zu den entstandenen Abfalllaufmetern:

Druckausschuss: 165.614 Laufmeter davon Klebestelle: 42.753 Laufmeter

Kaschierausschuss: 99.078 Laufmeter davon Klebestelle: 16.893 Laufmeter

Rollenschnittausschuss: 134.835 Laufmeter

Zusammenfassung (Englisch)

This bachelor thesis worked out the process-oriented waste accured during a nine months production period for a special customer. Especially waste caused by splices was the central theme of this thesis.

For example a misprint on the material was generated so this area has to be flagged at the beginning and the end. The next department have to cut out this whole flagged area and generate a splice. To avoid the mistake that a flagged area is not correctly cut out, a proceeding has been developed. This is called proceeding of splice.

84 orders during the period of examination was reviewed and add up to 434 splices with 22 different reasons.

Every order was hand picked up and information were collected and evaluated in an Excel-Sheet.

Process-oriented waste amounted in this period up to 399.527 running meter therefrom 59.646 running meter was caused by splices. The raw material polyethylenterephtalat amounted 2.060.512 running meter in total. This means nearly 20% of the raw material was wasted. From this 20% waste were 3% from splices.

There are following breakdowns of the developed waste:

Print waste: 165.614 running meter therefrom splices: 42.753 running meter

Lamination waste: 99.078 running meter therefrom splices: 16.893 running meter

Slitting waste: 134.835 running meter

The conclusion of this thesis is that the part of splices in the waste statistic is very low.