Bibliographic Metadata

Title
Delirmanagement auf der Intensivstation
Additional Titles
Management of delirium in the intensive care unit
AuthorSamek, Natalie
Thesis advisorBerger, Nathalie
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Delir / Intensivstation / Mechanische Beatmung / Nicht pharmakologische Maßnahmen / Frühzeitige Mobilisation / Reorientierung / Schlaf / Musikinterventionen / Sedierungsstopp / Spontaner Aufwachversuch / Spontaner Atemversuch / Assessment Tools / Screening Tools
Keywords (EN)Delirium / Intensive Care Unit / Critical illness / Mechanical Ventilation / Non-pharmacological / Early mobilization / Reorientation / Sleep Promotion / Music Intervention / Daily interruption of sedation / Spontaneous breathing trial / Spontaneous awaking Trial / Assessment tools / Screening tools
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Das Delir auf der Intensivstation ist eine schwerwiegende Komplikation von kritisch kranken Personen. Es ist Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus prädisponierenden und präzipitierenden Faktoren von denen einige potenziell vermeidbar beziehungsweise behandelbar sind. Die Erkrankung des Delirs stellt eine große Herausforderung für das Gesundheitswesen dar, da es mit einem schlechteren Outcome für Betroffene verbunden ist und somit zu längeren Krankenhausaufenthalten führt.

Diese Literaturarbeit wird verschiedene Methoden aufzeigen, wie einem Delir bei PatientInnen auf der Intensivstation vorgebeugt werden kann und welche Maßnahmen erfolgreich bei einem Delir angewandt werden können, um dieses zu behandeln.

Nicht-pharmakologische Maßnahmen zur Prophylaxe und Behandlungsmethode eines Delirs konnten bereits in zahlreichen Studien erfolgreich umgesetzt werden. Interventionen wie die frühzeitige Mobilisation, Reorientierung, die Förderung des Schlafes, geeignete Musikinterventionen sowie Sedierungsstopps in Verbindung mit spontanen Aufwach- und Atemversuchen, zeigen eine eindeutige Effizienz der beschriebenen Maßnahmen, bezogen auf wie das Risiko an einem Delir zu erkranken gesenkt werden kann und wie dieses erfolgreich behandelt werden kann.

Studien haben gezeigt, dass die Effektivität von Intensivpflegekräften bezogen auf die Anwendung nicht-pharmakologischer Maßnahmen durch gezielte Schulungen und Training gesteigert werden konnte.

Das Delirmanagement erlangt in der Praxis immer mehr Bedeutung, diese Arbeit zeigt jedoch, dass es noch Raum zur Verbesserung gibt.

Abstract (English)

Delirium is known as one of the most frequent psychiatric disorders in the intensive care unit. It is the result of a complex combination of predisposing and precipitating factors. Some of these are avoidable and treatable. Delirium represents a challenge for the health care system as it is related to worse outcomes for the patients and therefore prolongs the hospital stay.

This systematic literature thesis is supposed to give an overview of interventions to prevent and treat delirium in critically ill patients.

Non-pharmacological approaches for prevention and treatment of delirium have been successfully demonstrated in many studies. Interventions such as early mobility, reorientation, sleep promotion as well as music interventions and daily interruptions of sedatives in combination with spontaneous awaking and breathing trials have shown their conclusive efficiency.

Studies demonstrated that specific training and education of health care stuff regarding the use of non-pharmacological measures resulted in a clear improvement of the performance effectiveness.

Management of delirium is gaining more importance through the years and has become a major issue in the intensive care unit. However this bachelor thesis illustrates that there is still room for improvement regarding delirium prevention and treatment.

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