Bibliographic Metadata

Title
Bindungstheorie und ihre Einflüsse auf die stationäre Sozialpädagogik
Additional Titles
Attachment theory and its implications on residential social pedagogy
AuthorDlabaja, Iris
Thesis advisorFrauscher, Silvia
Published2018
Date of SubmissionJuly 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Bindungstheorie / Stationäre Sozialpädagogik / Fremdunterbringung / Bindung / Kinder- und Jugenhilfe
Keywords (EN)Attachment Theory / Residential Social Pedagogy / Children in care / Child and youth welfare
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Bindungstheorie und ihre Einflüsse auf die stationäre Sozialpädagogik

Kinder, die in Fremdunterbringung leben, bringen, aufgrund der Notwendigkeit dieser Maßnahme eine Fülle an Problemen mit. Statistisch betrachtet sind die meisten von ihnen nicht sicher gebunden. Der Bindungstheorie zufolge ist das ein Risikofaktor unter anderem für psychische Erkrankungen, aber auch für Beziehungen im Erwachsenenalter.

Diese Arbeit beschäftigt sich also damit, wie Sozialpädagog*innen, die in der stationären Kinder und Jugendhilfe tätig sind, mit dem Thema Bindung umgehen können. Im Zuge

dessen werden also die Bindungstheorie und ihre Thesen erklärt. Anschließend wird die stationäre Sozialpädagogik an sich beschrieben, einschließlich ihrer Geschichte, den aktuellen Entwicklungen und dem gesetzlichen Rahmen, in dem sie heute agiert. Im nächsten Teil der Arbeit werden die Themen verknüpft und es wird dargestellt, welche Herausforderungen, aber auch welche Handlungsstrategien es gibt. Dabei werden zwei Studien, die fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche zu ihren Bindungen befragen und ihre Bindungsrepräsentation eruieren, zu Hilfe genommen.

Abstract (English)

Children who live in care have, due to the necessity of this procedure, a lot of problems. Statistically, most of them have no secure attachment. According to the attachment theory, this is a risk factor for among other things mental illnesses, but also for relationships during adulthood.

This paper is about how social pedagogues, who work for residential youth welfare services, are able to deal with the topic of attachment. In the course of this, attachment theory and its theses will be explained. Subsequently, residential social pedagogy will be described, including its history, its current developments and the legal frame it has today. In the next part of this paper, both topics will be connected and it will be depicted which challenges, but also which action strategies there are. Two studies that question children and youth living in care about their attachment representations will be made use of.