Titelaufnahme

Titel
Endlich in der eigenen Wohnung. Und jetzt?
Weitere Titel
Finally in the own flat. And now?
AutorInnenZischka, Bertram
GutachterDiebäcker, Marc
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnungslosigkeit / Inklusion / Exklusion / mobile Wohnbetreuung / Verläufe in und aus der Wohnungslosigkeit / Freizeitgestaltung / soziales Umfeld / Soziale Arbeit
Schlagwörter (EN)homelessness / inclusion / exclusion / mobile Wohnbetreuung / progress of homelessness / recreational activities / social network / social work
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen sind gesellschaftlichen Stigmatisierungen

ausgesetzt und machen dadurch Exklusionserfahrungen in verschiedenen Bereichen

gesellschaftlichen Lebens. In den Biographien dieser Personen zeigen sich in der Regel

multiple Problemlagen in verschiedenen Bereichen, welche sich in den unterschiedlichen

Phasen der Wohnungslosigkeit individuell verändern. Durch die starke Fokussierung auf die

Wiedererlangung einer eigenen Wohnung rückt das Thema der Inklusion, sowohl bei den

Betroffenen, aber auch bei den Institutionen in den Hintergrund.

Aufgrund dieser Ausgangslage wird in dieser Arbeit die bestehende Literatur zum Thema Inund

Exklusion erörtert und die aktuelle Praxis sozialarbeiterischen Handelns im System der

Wiener Wohnungslosenhilfe kritisch hinterfragt. Zu Beginn der Forschungsarbeit haben wir

versucht die Geschichte der Ursachenforschung in Hinblick auf Wohnungslosigkeit zu

beleuchten und aktuelle Ansichten diesbezüglich aufzugreifen.

Die von uns in qualitativen Interviews festgestellten Mängel in Hinblick auf Inklusion der

Betroffenen haben wir als Anlass genommen ein Projekt zu entwickeln, dass sich als Ziel

setzt die gesellschaftliche Anteilhabe der Nutzer_innen zu fördern und eine Vernetzung

außerhalb der Wiener Wohnungslosenhilfe zu ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

Homeless people are faced with stigmatization and get excluded from different parts of social

life. The biographies of these people usually show multiple problems in various aspects

which change differently during the steps of homelessness. Due to focusing on getting an

own flat again the issue of social inclusion is secondary for the “Wiener Wohnungslosenhilfe”

and the concerned people.

Therefore our research tries to discuss recent literature concerning the issue of in- and

exclusion and brings actual social work practice in critical question. At the beginning of our

research work our effort was to light up the historic reasons for homelessness and seize the

current debates.

On the basis of our conducted qualitative interviews we found out that there is a lack

regarding inclusion and we developed a project which aims to support the social involvement

of former homeless people and to promote their abilities to network beyond the “Wiener

Wohnungslosenhilfe”.