Bibliographic Metadata

Title
Wie kann ein professioneller Umgang mit betroffenen oder bedrohten Frauen von Female Genital Mutilation/Cutting gestaltet werden?
Additional Titles
How can a professional interaction with women affected and threatened by female genital mutilation be organized?
AuthorKurz, Cornelia
Thesis advisorWild, Gabriele
Published2018
Date of SubmissionJuly 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)weibliche Genitalverstümmelung (FGM) / Female Genital Cutting (FGC) / professioneller Umgang
Keywords (EN)Female Genital Mutilation (FGM) / Female Genital Cutting (FGC) / professional interaction
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Durch Migrationsbewegungen kamen auch, von weiblicher Genitalverstümmelung betroffene und bedrohte Frauen und Mädchen nach Österreich. Die vorliegenden Bachelorarbeit geht der Frage nach, welchen Auftrag die Soziale Arbeit in diesem Zusammen hat, welche Angebote gesetzt werden können und worauf in diesem Kontext zu achten ist. Um zur Beantwortung dieser Frage zu gelangen, wird zunächst ein Überblick über die Praktik gegeben, über deren unterschiedliche Ausformungen und Begründungsmuster, die dahinter stehen. Dieses Hintergrundwissen ist in der Arbeit mit Klient*innen unbedingt notwendig. Des weiten wird eine Begriffsbestimmung vorgenommen, da hinter den unterschiedlich verwendeten Begrifflichkeiten weibliche Genitalverstümmelung und weibliche Genitalbeschneidung verschiedene Denkansätze stehen, die es je nach Kontext zu bedenken gilt. Weibliche Genitalverstümmelung, in der Arbeit folgend FGM/C abgekürzt, stellt eine Menschenrechtsverletzung dar. In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung der Menschenrechte für die Soziale Arbeit geklärt. Anhand einer Studie der Afrikanischen Frauenorganisation wird festgestellt, dass Mädchen auch in Österreich davon betroffen sind, daher wird auf die aktuelle rechtlichen Situation eingegangen. Migration im Zusammenhang mit FGM/C stellt zusätzliche Probleme dar, welchen zu besonderen Anforderungen der Angebote der Sozialen Arbeit führt.

Abstract (English)

Due to migratory movements, women and girls, affected and threatened by female genital mutilation came (also) to Austria. This Bachelor Thesis explores the question of the mission that Social Work has in this correlation, which offers can be set and what should be considered in this context. In order to answer this question, an overview of the practices and their different forms and justification patterns behind it will be given. This background knowledge is absolutely necessary in working with clients. Furthermore, a definition is made, because different approaches are used behind the differently used terminology of female genital mutilation and female genital cutting, which must be considered depending on the context. Female Genital Mutilation, abbreviated to FGM/ C in the paper, is a violation of human rights. In this context, the importance of human rights for Social Work is clarified. Based on a study by the African Women's Organization, it is noted that women and girls are also affected in Austria, so the current legal situation is discussed. Migration in connection with FGM / C presents additional problems that lead to special demands of Social Work offers.