Bibliographic Metadata

Title
Beeinträchtigter Schlaf auf der Intensivpflegestation - Die Reduktion von Störfaktoren zur Unterstützung des Schlafes von IntensivpatientInnen
Additional Titles
Impaired Sleep in the ICU: Reducing Outside Interference to Improve Sleep Quality among ICU Patients
AuthorCastillo, Joana
Thesis advisorLegat, Stefan
Published2017
Date of SubmissionAugust 2017
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)beeinträchtigter Schlaf / Intensivstation
Keywords (EN)Imparied Sleep / Intensive Care Unit
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Einleitung

Schlaf gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen um Gesundheit und Wohlbefinden aufrechtzuerhalten. Er dient zur Erholung auf physiologischer, psychischer und kognitiver Ebene, weshalb ein beeinträchtigter Schlaf den Gesamtzustand des Menschen negativ beeinflussen kann. PatientInnen auf einer Intensivpflegestation werden rund um die Uhr überwacht, wobei die Stabilisierung ihrer Atem- und Herzfunktion an erster Stelle liegt und das Grundbedürfnis Schlaf, welches ebenso wesentlich für die Genesung ist, in den Hintergrund rückt.

Methodik

Für diese Bachelorarbeit wurde die Methode der Literaturrecherche angewandt. Die Suche wurde auf die Literatur der letzen fünf Jahre beschränkt, die auf Deutsch oder Englisch verfasst wurde. Ergänzend wurden Informationen von Büchern aus den Bibliotheken der Medizinischen Universität Wien und dem FH Campus Wien sowie der Städtischen Bücherei Wien verwendet.

Ergebnisse

Die relevanten Studien wurden zur Beantwortung der Forschungsfrage im Ergebnisteil themenweise zusammengefasst. Nicht-medikamentöse Maßnahmen, wie die Reduktion von Störfaktoren, die Einhaltung einer sogenannten „Quiet time“, sowie Komplementäre Methoden wie Aromatherapie, Akupressur und schlafinduzierende Musik werden angeführt.

Diskussion

Das Ergebnis dieser Arbeit zeigt, dass die Thematik nichts Neues ist jedoch weiterer Forschung bedarf, um die Implementierung von Leitlinien, die den Schlaf auf einer Intensivpflegestation fördern, zu ermöglichen. Weiters stellte sich heraus, dass nicht nur Pflegepersonen, sondern auch anderes medizinisches Personal für die Schaffung einer schlaffreundlichen Umgebung verantwortlich ist. Vielmehr wäre eine multidisziplinäre Zusammenarbeit erstrebenswert, um der Problematik des beeinträchtigen Schlafes des bei kritisch kranken PatientInnen entgegenzuwirken.

Abstract (English)

Introduction

Sleep is one of the basic needs of the human body to maintain health and wellbeing. Its primary function is to provide rest on a physiological, psychological and cognitive level. Therefore sleep deprivation and impaired sleep have a negative impact on the overall state of the human being. Patients in intensive care units are monitored 24 hours a day, making the stabilization of their breathing and heart function the first priority – they are deprivated of their simple, yet essential need for good or undisturbed sleep.

Methodology

For this thesis the method of literature research was applied. The searching was limited to the literature of the past five years, written in German or English. In addition, the libraries of the Medical University of Vienna and the FH Campus Wien as well as the Städtische Bücherei Wien were consulted to gather further books on the topic.

Results

The relevant studies were summarized thematically to answer the research question. Non-pharmacological interventions such as the reduction of disturbing factors, the quiet time, as well as complementary methods such as aromatherapy, acupressure and sleep-inducing music are described in this chapter.

Discussion

Findings of this thesis prove that this topic has been a focus of nursing studies for longer than the limited time period. But further research is needed to enable the implementation of guidelines that promote sleep in an intensive care setting. Furthermore it turned out that nurses are not the only responsible healthcare professionals for creating a sleep-friendly environment. Instead the cooperation of an interdisciplinary team is needed to prevent sleep deprivations and/or nuisance of critically ill patients.