Titelaufnahme

Titel
Krafttraining bei PatientInnen mit pavK im Stadium 2 : Eine Literaturanalyse
Weitere Titel
Strength training for patients with pad A literature review
AutorInnenPapouschek, Philip
GutachterAugesky-Stocker, Doris
Erschienen2018
Datum der AbgabeOktober 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Krafttraining / Muskelkraftverlust / pavK / funktioneller Status / claudicatio intermittens
Schlagwörter (EN)strength training / muscle strength loss / pad / functional status / intermittent claudication
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Literaturanalyse ist die Beantwortung der Frage „Welche Krafttrainingsmetho-den kommen laut aktueller wissenschaftlicher Literatur bei der Behandlung von PatientIn-nen mit pavK im Stadium 2 zur Anwendung?“.

Um diese Frage zu klären, wurden in den Datenbanken Pedro und PubMed, den Such-maschinen Google und Google Scholar und in den Archiven einschlägiger Journale, wie z.B. dem Journal of vascular surgery unter Zuhilfenahme vorselektierter Suchbegriffen, wie z.B. „ic“, „pad“, „strength training“, „resistance training“ nach geeigneten Studien ge-sucht, und diese in weiterer Folge mit Hilfe der Schneeballmethode auf weitere relevante Literatur durchsucht. Gesucht wurden RCTs mit einem Erscheinungsdatum nach 2000. Es wurden jedoch Ausnahmen gemacht, wenn eine ältere Studie besonders wichtig für die Beantwortung der zentralen Fragestellung ist oder einen neuen Umstand bezüglich der Vorteile von Krafttraining bearbeitet. Um die Begriffe bezüglich der Krankheit und der Trainingsintervention zu definieren, wurden Fachbücher aus eigenem Bestand sowie dem Fundus der Bibliothek der FH Campus Wien herangezogen. Bei den verwendeten Werken wurde darauf geachtet, nur die aktuellste Ausgabe zu verwenden.

Die in dieser Arbeit analysierten Studien kamen alle zu einem ähnlichen Ergebnis. Kraft-training bringt für die PatientInnen nur Vorteile. Es erzielte ähnliche Verbesserungen der Wiederbefundungsparameter wie das Gehtraining, ohne aber das trainierte Gewebe zu schädigen. Des Weiteren wurden von den PatientInnen weniger Schmerzen bei Krafttrai-ning angegeben als bei Laufbandtraining.

Krafttraining birgt ein großes Verbesserungspotential für die PatientInnen, sei es in Bezug auf die erzielbare maximalen Gehstrecke oder im Allgemeinen funktionellen Status der einzelnen Personen.

Bei zukünftigen Studien in diesem Bereich sollte auf eine genauere Angabe der Randomi-sierung, Trainingsparameter, -methode und eine größere Teilnehmerzahl geachtet werden. Durch diese Veränderungen im Studiendesign würden dem Ergebnis mehr Aussagekraft verliehen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this literature review is to give an answer to the question “Which strength train-ing methods are being applied during medical treatment of patients suffering from pad in accordance to currently available scholarly literature?”

This questions was resolved by searching and reviewing the data bases Pedro and Pub-Med, by using the search engines Google and Google Scholar, and by studying relevant journals, like for example the Journal of vascular surgery whereby pre-selected search keywords, like “ic”, “pad”, “strength training”, “resistance training” had been used to support the entire search process which was - in further consequence and by snowball sampling - even extended to a search through other relevant literature. RCTs published after 2000 had been defined as search target. Exemptions were allowed, if an older study should have been of importance for answering the pivotal question of this thesis or for addressing new advantages related to strength training. Terms related to the illness and to the training intervention were defined by the help of own textbooks as well as by ones available in the library of the University of applied sciences Campus Vienna. It was made sure that only the latest publications of the textbooks were ever used.

All studies that have been reviewed in the course of this thesis showed a similar result. Patients definitely derive a benefit from strength training. Repeatedly taken diagnosis proved effects similar to that achieved by gait training without causing damage to the trained tissue. Furthermore, patients claimed less pain than they did in connection to treadmill training.

Strength training creates considerable potential for improvement for patients, whether with regards to the achievable maximum walking distance or concerning the general functional status of the individual.

Future studies in this field should keep an eye on accurately defining the randomization, the training parameters, training methods and to increase the number of participants. These adjustments would significantly contribute to an increase of the transparency of such studies.