Bibliographic Metadata

Title
Aluminium als Verpackungsmaterial vor dem Hintergrund steigender Quoten durch das : Circular Economy Package der Europäischen Union
Additional Titles
Aluminum as a packaging material in the context of increasing quotas by the Circular Economy Package of the European Union
AuthorRaubaum, Rasmus Heinrich
Thesis advisorPauer, Erik
Published2018
Date of SubmissionSeptember 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Aluminium / Verbrennungsschlacken / Alternativen zu Aluminum / Kreislaufwirtschaft
Keywords (EN)Aluminum / Incineration slags / Alternatives to aluminum / Circular economy
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Die Arbeit beleuchtet verschiedene Einsatzgebiete von Aluminium in der Verpackungsindustrie und deren Recyclingquoten. Wie und wo kann Sekundäraluminium wieder im Verpackungsbereich eingesetzt werden, wo wird dies bereits praktiziert und wie schaut die Ökobilanz aus? Was passiert mit Aluminiumrückständen in Verbrennungschlacken?

In der Abfall-Hierarchie steht Recycling an dritter Stelle hinter Vermeidung und Wiederverwendung. Nur Verbrennen und Beseitigung werden schlechter bewertet. Wie sehen hier die Daten für Metall und im speziellen für Aluminium aus?

Die Haupteinsatzgebiete von Aluminium in Verpackungen werden aufgezeigt. Es wird erläutert, warum gerade Aluminium den Vorzug vor anderen Packstoffen erhält.

Die Arbeit gibt einen Überblick, wie sich Primär- und Sekundäraluminium auch hinsichtlich des Energieverbrauchs bei der Herstellung unterscheiden, wie Primäraluminium verwendet wird und prüft, wo auch Sekundäraluminium eingesetzt werden kann. Es werden somit die Einsatzgebiete für Sekundärmaterial aufgezeigt.

Der Weg des Materials wird dargestellt. Sammelquoten und -mengen in Metallsammlung, Mehrschichtverbundverpackungen und Restmüll-Verbrennung werden beleuchtet und kritisch hinterfragt. Aluminiumdosen werden bezüglich ihrer Recyclingquoten und Ökobilanz gegenüber PET-Flaschen und Glasflaschen beispielhaft untersucht.

Ein weiterer Teil der Arbeit beschäftigt sich mit Aluminiumrückständen in Müllverbrennungsschlacken, hinterfragt ob diese zurückgewonnen werden können und ob sich dieser Aufwand lohnt.

Es wird untersucht, wie die Wiederverwertung von Aluminium erleichtert werden kann, beziehungsweise wie Recyclingquoten gesteigert werden können. Die Möglichkeiten der Reduktion von Aluminium werden erläutert und eine kritische Auseinandersetzung durchgeführt.

Abschließend gibt diese Arbeit Beispiele für Vermeidung von Aluminium und Möglichkeiten der Wiederverwendung. Alternative Packstoffe werden genannt und deren Vor- und Nachteile im direkten Vergleich zu Aluminium hervorgehoben. Die Deponierung wird nicht untersucht; aber es wird der Frage nachgegangen, was jede/jeder in Eigenverantwortung dazu beitragen kann, das weniger Ressourcen in diesem Bereich verschwendet werden.

Abstract (English)

The work highlights various fields of the application of aluminum in the packaging industry and their recycling rates. How and where can secondary aluminum be reused in the packaging sector, where is this already being practiced and what does the LCA look like? What happens to aluminum residues in combustion slag?

In the waste hierarchy, recycling comes third behind avoidance and reuse. Only burning and disposal are rated worse. What does the data for metal and especially for aluminum look like?

The main uses of aluminum in packaging are shown. It explains why aluminum is preferred over other packaging materials.

The paper gives an overview of how primary and secondary aluminum differ in terms of energy consumption in manufacturing, how primary aluminum is used, and examines where secondary aluminum can be used. Thus, the application areas for secondary material are shown.

The path of the material is shown. Collection rates and quantities in metal collection, multi-layer composite packaging and waste incineration are examined and questioned critically. Aluminum cans are exemplarily analyzed for their recycling rates and life cycle assessment compared to PET bottles and glass bottles.

Another part of the paper deals with aluminum residues in waste incineration slags, questions whether these can be recovered and whether this effort is worthwhile.

It will be examined how the recycling of aluminum can be facilitated and how recycling rates can be increased. The possibilities of reducing aluminum are explained and a critical discussion is carried out.

Finally, this paper gives examples of aluminum prevention and reuse options. Alternative packaging materials are mentioned and their advantages and disadvantages highlighted in direct comparison to aluminum. The landfill is not investigated; but it explores the question of what anyone, on their own responsibility, can do to help waste less resources.