Bibliographic Metadata

Title
Return-To-Sports im Fußball auf Wettkampfniveau nach einer vorderen Kreuzbandplastik
Additional Titles
Return to sports in competitive football after an anterior cruciate ligament reconstruction
AuthorPetsovits, Emil
Thesis advisorReicher, Eva
Published2018
Date of SubmissionApril 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Return-to-Sports ist ein Begriff, der je nach Verwendung verschiedene Bedeutungen haben kann. Der Unterschied liegt bei der Intensität, mit welcher der Athlet seine Sportart wieder betreiben will.

Fußball ist eine Sportart, die den Körper physisch sehr beansprucht. Durch die typischen Bewegungen im Fußball herrscht in dieser Sportart ein besonders hohes Risiko, eine Verletzung des vorderen Kreuzbandes zu erleiden. Obwohl bei Kontaktsportarten, zu denen Fußball dazugehört, das höchste Risiko einer solchen Verletzung besteht, geschieht die eigentliche Verletzung während einer Nicht-Kontakt-Situation.

Die Rehabilitation nach einer VKP wird in eine frühe und späte Phase unterteilt. Für die frühe postoperative Phase existieren klare Vorgaben bezüglich ROM und Steigerung der Belastung. Im Gegensatz dazu sind Richtlinien für die späte postoperative Phase, in der die Reintegration auf die Belastungen des Wettkampfes enthalten ist, nicht vorhanden.

In der Vergangenheit wurden verschiedene Assessments in diversen Kombinationen durchgeführt, um zu bestimmen, wann eine Sportart mit minimalem Risiko wieder uneingeschränkt ausgeführt werden kann. Dazu wurden einige Modelle entwickelt, bei dem der Sportler bei der Erreichung diverser Ziele höher eingestuft und dadurch für höhere Belastungen zugelassen wird. Mit steigendem Belastungslevel werden diese Vorgaben jedoch immer ungenauer und es entstehen neue Fragen, die gestellt werden müssen.