Bibliographic Metadata

Title
Gesellschaft. Macht. Geschlecht. Auf welche Weise reproduziert die Soziale Arbeit das binäre Geschlechtersystem?
Additional Titles
Society. Power. Gender. How does social work reproduce the binary gender model?
AuthorSommer, Franziska
Thesis advisorHofer, Manuela
Published2018
Date of SubmissionNovember 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Geschlecht / Gender / Binarität / Soziale Arbeit / Geschlechtsidentität / Identität / nicht-binär / Konstruktion / Reproduktion
Keywords (EN)gender / sex / binarity / social work / identity / non-binary / construction / reproduction
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Die Bachelorarbeit mit dem Titel „Gesellschaft. Macht. Geschlecht. Auf welche Weise reproduziert die Soziale Arbeit das binäre Geschlechtersystem?“ befasst sich mit der Konstruktion von Geschlecht als Kategorie, der Ausbildung von Geschlechtsidentitäten aus einem performativen Zwang heraus und kritisiert das binäre Geschlechtermodell aus einer feministischen Perspektive. Ziel der Arbeit ist es, die Wirkungsweise von Sozialer Arbeit hinsichtlich einer Reproduktion von Zweigeschlechtlichkeit zu beleuchten und auf problematische Folgen wie Diskriminierung, Exklusion und Sanktionierung von abweichenden Personengruppen hinzuweisen. Dies geschieht mithilfe der Herausarbeitung von Praxen der Sozialen Arbeit, die eine heteronormative Sichtweise, ein Doing Gender oder die Verwendung normierender Sprachhandlungen erkennbar werden lässt.

Abstract (English)

The Bachelor thesis titled „Society. Power. Gender. How does social work reproduce the binary gender model?” deals with the construction of gender as a category, the forming of gender identities through performative compulsion and critically engages with the binary gender model from a feminist perspective. The aim of the paper is to shed light on the mechanisms of social work regarding the reproduction of binary notions of gender and to point out the problematic consequences such as discrimination, exclusion and sanctioning of groups of people that are deviating from the norm. This is done by identifying practices of social work that make visible heteronormative viewpoints, processes of ‘doing gender’ and the use of normative language.