Bibliographic Metadata

Title
Auditergebnisse – Ein Tool zur Quantifizierung von Verbesserung im Gesundheitswesen?
Additional Titles
Audit results - A tool to quantify improvement in health service?
AuthorReischer, Veronika
CensorBliem, Rudolf Friedrich
Published2018
Date of SubmissionOctober 2018
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Auditwesen / Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen / Auditergebnisse / Verbesserung
Keywords (EN)audit / qualitymanagement in health service / audit results / improvement
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich damit Trends, im Zeitraum von 2012 bis 2016, in einem Krankenhaus mittlerer Größe in Wien zu erheben. Weiteres wurden die Abteilungen des Krankenhauses bzgl. ihrer kontinuierlichen Verbesserung verglichen.

Auditberichte dienten hierbei als Grundlage der quantitativen und qualitativen Erhebungen. Die Anzahl der Audithinweise, Abteilungsgröße, Auditoren und Qualitätsmanagementbeauftragten pro Auditbericht wurde quantitativ erfasst. Qualitativ wurden alle Audithinweise (Findings) Kategorien und Subkategorien zugeordnet. Dies diente dazu, den menschlichen Fehleranteil und die häufigsten Findings festzustellen. Unterschiede zwischen den Abteilungen des Krankenhauses wurden ebenfalls analysiert. Des Weiteren wurde untersucht, ob die Anzahl an Qualitätsmanagementbeauftragten und Auditoren bzw. die Abteilungsgröße die Anzahl an Audithinweisen beeinflusst.

Bei Betrachtung der Zeitreihen der Audithinweise ist eine allgemeine Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems ersichtlich. Der Einsatz von mehr Qualitätsmanagementbeauftragten bewirkt zwar eine Abnahme der Audithinweise, welche aber ab vier Qualitätsmanagementbeauftragten stagniert. Die Hypothese, dass AuditorInnen mit Audithinweisen in einem proportionalen Verhältnis stehen, konnte jedoch widerlegt werden. Weiters konnte im Rahmen dieser Arbeit festgestellt werden, dass größere Abteilungen (mit bis zu sieben Untereinheiten) weniger Audithinweise zeigen als kleinere Abteilungen. Die häufigste Hauptkategorie der Audithinweise stellt die Kategorie „Mensch“ dar. Aus dieser Hauptkategorie zeigten sich „Schulung mangelhaft“ und „Kommunikationsfehler“ als die häufigsten Subkategorien. Der menschliche Fehleranteil, gemessen an der Gesamthinweisanzahl, beträgt im Laufe der untersuchten Jahre zwischen 40 und 61%, was im Vergleich zu vorherigen Untersuchungen relativ gering ist.

Zusammenfassend konnte in dieser Diplomarbeit gezeigt werden, dass Auditergebnisse ein sehr gutes Tool sind, um Fehler und ihre Ursachen zu beleuchten. Dies fördert die Verbesserung von Qualitätsmanagementsystemen in verschiedenen Abteilungen eines Krankenhausbetriebes.

Abstract (English)

Objective of this thesis was to gather and analyze trends of audit reports of a medium sized hospital in Vienna from 2012 to 2016. Furthermore, departments of the hospital were compared concerning their continual improvements.

Audit reports functioned as basis for quantitative and qualitative data gathering. Quantitatively amount of audit findings, size of department (amount of subdivisions), number of auditors and quality management representatives per audit report were recorded. Qualitatively all audit findings were categorized and further subcategorized. That’s how the most frequent findings and rate of human error were evaluated. Additionally, we proved if the number of auditors and quality management representatives influenced the number of findings.

In consideration of the timeframe between 2012 and 2016 a general improvement quality management system was observed. A higher number of quality management representatives was associated with a decrease of audit findings stagnating from 4 quality management representatives on. However, the hypothesis that increasing auditors lead to increasing findings was rejected. Moreover, we could show that with increasing number of subdivisions and therefore increasing department size the audit findings decreased in comparison with smaller departments. Most frequently audit findings had to be assigned to human error, and subsequently subcategorized to deficiency of communication and training. In general, the proportion of human error in relation to all findings resulted in 40 to 61%, which is comparable low.

Summarized we were able to demonstrate that audit results are a powerful tool to highlight errors and their roots. This helps to improve quality management systems in diverse department of hospitals.