Titelaufnahme

Titel
Einsatz der Magnetresonanztomographie in der Diagnostik des akuten Halswirbelsäulentraumas
Weitere Titel
Use of magnetic resonance imaging in the diagnosis of acute cervical spine trauma
AutorInnenCais, Anja
GutachterSiegl, Eva
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)akutes zervikales Trauma / MRT / Myelonverletzungen / Trauma / MRT und CT / Halswirbelsäule
Schlagwörter (EN)acute cervical trauma / mri / spinal cord injury / trauma / mri and ct / cervical spine
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es, Erkenntnisse über Erfahrungen möglicher Einsatzgebiete der Magnetresonanztomographie gegenüber der standardmäßig eingesetzten Computertomographie, beim/bei der erwachsenen Patienten/in mit Halswirbelsäulentrauma wiederzugeben. Weiters werden mögliche Vor- und Nachteile dargestellt sowie angewendete Sequenzen, welche als State-of-the-Art gelten, angeführt.

Die Literaturarbeit erfolgte in den Datenbanken SpringerLink, PubMed, Cochrane Libary und Cinahl. Zur Erweiterung der Ergebnisse wurden Fachbücher herangezogen.

Die Magnetresonanztomographie ist in der Lage, genauere Auskunft über den Zustand des Bandapparates, der umliegenden Weichteile, des Myelons und eventuelle Blutungen und Ödeme zu geben. Sie ist die Modalität der Wahl zur Auffindung von Weichteil- und Myelonverletzungen, beim erwachsenen/bei der erwachsenen Traumapatienten/in. Einige Limitationen, wie die erheblich längere Untersuchungszeit, aufgrund der aufwändigen Lagerung und Verwendung geeigneter Narkose- und Überwachsungsgeräte, begrenzen den Einsatz der MRT in der Akutphase der Darstellung des Halswirbelsäulentraumas. Aufgrund des im Untersuchungsraum herrschenden starken Magnetfeldes, wird das Verletzungsrisiko durch metallische Gegenstände, welche sich am oder im Körper des/der verletzten Patienten/in befinden, erhöht. Angesichts der hohen Kosten und des großen Aufwandes steht die Magnetresonanztomographie in den meisten Notaufnahmen nur limitiert zur Verfügung.

Somit ist eine Kombination aus Computertomographie- und Magnetresonanztomographie-Untersuchung bei Patienten/innen mit akutem Halswirbelsäulentrauma die beste Methode, um eine genaue Diagnosestellung zu bezwecken und wirkt sich positiv auf weiterführende Behandlungen aus.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this work is to provide insights into the potential applications of magnetic resonance imaging in comparison to standard computer tomography in adult trauma patients with cervical spine trauma. Furthermore, possible advantages and disadvantages as well as applied sequences, which are considered state-of-the-art, are given.

The literature search was carried out in the databases SpringerLink, PubMed, Cochrane Libary and Cinahl. To broaden the results, reference books were used.

The magnetic resonance imaging is able to provide more accurate information about the condition of the ligaments, surrounding soft tissues, myelon, and possible bleeding and edema. It is the modality of choice for finding soft tissue and myelon injuries in the adult trauma patient. Some limitations, such as the considerably longer examination time, due to the time-consuming storage and use of suitable anesthesia and overgrowth devices, limit the use of magnetic resonance imaging in the acute phase of the presentation of the cervical spine trauma. Due to the strong magnetic field prevailing in the examination room, the risk of injury is increased by metallic objects which are located on or in the body of the injured patient. In view of the high costs and the great effort, magnetic resonance imaging is limited in most emergency rooms.

Thus, a combination of computer tomography and magnetic resonance imaging examination in patients with acute cervical spine trauma is the best way to achieve an accurate diagnosis and has a positive effect on further treatment.