Titelaufnahme

Titel
Bildgebung der Orbita bei Blow-Out und Le-Fort III Frakturen
Weitere Titel
Orbital imaging due to Blow-Out and Le-Fort III fractures
AutorInnenGholami, Schahin
GutachterGuevara Rojas, Godoberto
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Blow-Out / Le-Fort / maxillofacial fracture / orbital computed tomography / Patient Specific Impants / Orbita Erkrankungen
Schlagwörter (EN)Blow-Out / Le-Fort / maxillofacial fracture / orbital computed tomography / Patient Specific Impants / Orbita Erkrankungen
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziele: Diese Literaturarbeit beschäftigt sich mit der diagnostischen Bildgebung von Blow-Out und Le-Fort III Frakturen. Dazu wird auf die anatomischen Strukturen des Mittelgesichts, speziell auf die Knochen der Orbita, eingegangen. Es wird auf die Schwachstellen des Viscerocraniums, die durch Gewalteinwirkungen auf den Orbitabereich zu Frakturen neigen, hingewiesen. Klinische Anzeichen wie Ex- und Enophthalmus werden aufgezeigt. Weitere Erkrankungen die ihren Ursprung teilweise außerhalb der Orbita haben und sich auf die Orbita auswirken werden ebenfalls beschrieben. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die indizierte Modalität bei Blow-Out und Le-Fort III Frakturen aufzuzeigen und ob für die Erstellung von Orbitaimplantaten andere Parameter für die 3D-CT-Datensätze verwendet werden als für die diagnostische Bildgebung.

Methode: Für die Recherche wurden verschiedene Datenbanken, sowohl über den Zugang der FH Campus Wien als auch Fachbücher aus dem Bereich der Gesichtschirurgie, verwendet um die Forschungsfragen zu beantworten. Zu den Datenbanken gehören SpringerLink, ScienceDirect, Thieme und Google Scholar.

Suchbegriffe: Blow-Out; Le-Fort; maxillofacial fracture; orbital computed tomography; Patient Specific Impants; Orbita Erkrankungen

Ergebnisse: Für Blow-Out und Le-Fort III Frakturen ist die Computertomographie die Modalität der Wahl. Die weiteren Modalitäten wie MRT und Sonographie kommen vor allem bei Weichteilgewebe zum Einsatz. Die Parameter für die Rekonstruktionen für die diagnostische Bildgebung und die CT-Datensätze, welche für die Implantatherstellung benötigt werden, variieren. Die Firmen für die Implantatherstellung verlangen eine Schichtdicke und Inkrement von 1mm, wo hingegen bei der diagnostischen Bildgebung die Rekonstruktionen mit einer Schichtdicke und Inkrement von ca. 2-3mm durchgeführt werden.

Diskussion: Die Erarbeitung der Forschungsfragen hat sich in Hinblick auf die Parameter für die Implantatherstellung als schwierig erwiesen, da diese in den gefundenen Studien nicht angeführt wurden. Sie sind jedoch bei den Herstellern der PSI’s wie DePuySynthes®, Materialise® und Xilloc® angegeben. Die indizierte Modalität bei Blow-Out und Le-Fort III Frakturen wurde hingegen sowohl in Fachbüchern als auch in Studien angeführt.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim: This thesis deals with diagnostic imaging of Blow-Out and Le-Fort III fractures. Especially the bones which are involved with the orbit and belong to the bone structures of the the viscerocranium, will be presented. In the process, the weak spots of the bone structure which are prone to fracture when exposed to blunt force in the orbital area will be presented. Clinical signs of those fractures, like an enopththalmus will be shown in this thesis. In regard to diagnostic imaging, the importance of computed tomography and the use of the correct parameters will be presented. The parameters of diagnostic imaging and imaging for the production of Implants were compared.

Methods: The research was done via FH Campus Wien access to databases such as SpringerLink, ScienceDirect, Thieme and Google Scholar, as well as using literature specializing on maxillofacial surgery section. Keywords: Blow-Out; Le-Fort; maxillofacial fracture; orbital computed tomography; Patient Specific Implants; Orbita Erkrankungen

Results: The “gold standard” for Blow-Out und Le-Fort III fractures is the computed tomography. Other methods such as MRI and Sonography are employed when diagnosis indicates the involvement of soft tissue. The parameters used for diagnostic imaging differ from those used for the production of implants. For implants, a slice-thickness and increment of 1mm is required, whereas for the diagnostic imaging a slice-thickness and increment of 2-3mm is preferred.

Discussion: Information about the required parameters for the production of PSI’s were difficult to find, compared to those for diagnostic imaging. In most studies, the parameters for PSI’s were not quoted. But the companies who are producing those Implants like DePuySynthes®, Materialise® and Xilloc® are offering them on their websites. In contrast, question about the indicated modality for Blow-Out and Le-Fort fractures was simple to answer, since it was stated in the studies and the specialized literature.