Titelaufnahme

Titel
Dosimetrie bei neuroendokrinen Tumoren unter Gabe von Radionuklidtherapeutika mit besonderem Augenmerk auf 177Lu-DOTATATE
Weitere Titel
Dosimetry in neuroendocrine tumors given with radionuclide therapeutics with particular attention to 177Lu-DOTATATE
AutorInnenScheiber, Max
GutachterAgha Mohammadi Sareshgi, Reza
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Neuroendokrine Tumore / NET / Dosimetrie / 177Lu-DOTATATE / 2D 3D Dosimetrie / Planare Dosimetrie / Unterdosierung
Schlagwörter (EN)neuroendocrine tumors / NET / dosimetry / 177Lu-DOTATATE / 2D 3D dosimetry / planar dosimetry / underdosing
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die folgende Arbeit befasst sich mit der Rolle der Dosimetrie bei der Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie von Patientinnen und Patienten mit neuroendokrinen Tumoren mittels 177Lu-DOTATATE. Durch die Aufarbeitung relevanter Publikationen wurde die Frage geklärt, ob eine 2D-Dosimetrie zu einer Unterdosierung bei Patientinnen und Patienten mit neuroendokrinen Tumoren führt. Durch eine systematische Literaturrecherche wird vorerst eine Einführung in das Krankheitsbild der neuroendokrinen Tumore, das Prinzip der Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie, welche verschiedenen Modalitäten bei der Diagnostik und Therapie von neuroendokrinen Tumoren zum Einsatz kommen und 2D- und 3D-Dosimetrie-Methoden beschrieben.

Aus der recherchierten Literatur geht hervor, dass die 2D-Dosimetrie-Methoden dazu neigen, die Dosis in Tumorbereichen und Organen höher anzusetzen, als 3D-Dosimetrie-Methoden. Ursachen sind vor allem Organüberlagerungen und ein großes Tumorvorkommen bei den Patientinnen und Patienten.

Durch Überschätzung der Dosis in Tumor- und Organbereichen durch die 2D-Dosimetrie-Methoden, kann es zu Unterdosierung der Patientinnen und Patienten kommen. Aufgrund dessen kann ein optimaler Therapieerfolg nicht mehr gewährleistet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The following work addresses the role of dosimetry in peptide receptor radionuclide therapy in patients with neuroendocrine tumors using 177Lu-DOTATATE. By working on relevant publications, it was clarified whether 2D dosimetry leads to underdosage in patients with neuroendocrine tumors. By means of a systematic literature search, an introduction into the clinical picture of neuroendocrine tumors, the principle of peptide receptor radionuclide therapy, which different modalities in the diagnosis and therapy of neuroendocrine tumors are being used, and 2D and 3D dosimetry methods will be described. Researched literature shows that 2D dosimetry methods tend to set the dose higher in tumor areas and organs than 3D dosimetry methods. The causes for this are above all organ overlapping and a large tumor burden in patients. Overestimation of tumor- and organ-dose by 2D dosimetry can result in underdosing of patients. Because of this, optimal therapeutic success can no longer be guaranteed.