Titelaufnahme

Titel
Einsatz von Polyvinylalkohol-Partikel versus Tris-Acryl-Gelatine-Partikel bei Patientinnen mit Leiomyomen bei der Uterusmyomembolisation
Weitere Titel
Use of polyvinyl alcohol particles versus tris-acryl gelatin particles in patients with leiomyomas in uterine myomembolization
AutorInnenNémeth, Virág Elizabet
GutachterMessner, Klemens
Erschienen2019
Datum der AbgabeJanuar 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Embolisationsmaterial / Uterusmyomembolisation
Schlagwörter (EN)Embolization / polyvinyl alcohol / tris-acryl gelatin microspheres / embolic agent / uterine fibroid / Leiomyoma / interventional radiology
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Gegenüberstellung von Polyvinylalkohol-Partikel und Tris-Acryl-Gelatine-Partikel hinsichtlich der technischen, klinischen und postprozeduralen Ergebnisse bei Patientinnen mit symptomatischen Leiomyomen.

Die beiden embolischen Partikel werden in dieser Bachelorarbeit anhand von vier ausgewählten Studien beschrieben und die Ergebnisse erläutert. Zwei weitere Studien wurden ebenso mit einbezogen, bei denen Tris-Acryl-Gelatine- Mikropartikel genauer betrachtet werden bzw. mit Gelatineschwammpartikel (GS) im Vergleich dargestellt werden.

Die Studien für den Studienvergleich wurden in den verschiedenen Online-Datenbanken PubMed, ScienceDirekt und Springerlink gefunden und anhand einiger Ein- beziehungsweise Ausschlusskriterien ausgewählt. Zur Beantwortung der Forschungsfrage ,Gibt es Unterschiede bei dem Einsatz von Polyvinylalkohol-Partikel (PVA) gegenüber Tris-Acryl-Gelatine-Mikropartikel (TAGM) hinsichtlich der klinischen, technischen und postinterventionellen Ergebnisse bei Patientinnen mit Leiomyoma bei der Uterusmyomembolisation?‘kamen letztendlich fünf randomisierte Studien und eine nicht-randomisierte Studie zum Einsatz. Nach Ausarbeitung dieser Studien erfolgte die Darstellung der Ergebnisse.

In den sechs verwendeten Studien wurden insgesamt 421 Patientinnen in Gruppen eingeteilt. Von diesen 421 Patientinnen wurden 102 in die Polyvinylalkohol-Gruppe und 221 Patientinnen in die Tris-Acryl-Gelatine-Gruppe eingeteilt. In den beiden anderen Studien wurden 98 Patientinnen in die Gelatineschwammpartikel-Gruppe eingeteilt, wobei diese mit der Tris-Acryl-Gelatine verglichen wurde. Diese Ergebnisse dienen ebenso für die Beantwortung der Forschungsfrage.

Die Aspekte Tumorinfarktrate, Krankenhausaufenthaltszeit, Verbesserung der Lebensqualität, Symptomkontrolle, Durchleuchtungszeit, Komplikationen, technische Erfolgsrate wurden in den Studien beobachtet, um die Unterschiede der Partikel in der Wirkung detektieren zu können.

Aufgrund der sich daraus ergebenden Resultate wurde festgestellt, dass die TAGM-Partikel gegenüber PVA einen signifikanten Vorteil bei der Verbesserung der Lebensqualität zeigte. Bei den Aspekten Krankenhausaufenthaltszeit, Tumorinfarktrate, Durchleuchtungszeit, Interventionsdauer, Komplikationen und technischer Erfolg gab es keinen signifikanten Unterschied.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the juxtaposition of polyvinyl alcohol particles and tris-acryl gelatin particles with regard to the technical, clinical, and postprocedural results in patients with symptomatic leiomyomas.

This bachelor thesis describes both embolic particles on the basis of four selected studies and explains the results. Two additional studies were included which examine tris-acryl gelatin microparticles in more detail or displayed with gelatin sponge particles (GS) in comparison.

The studies for the study comparison were found in the online databases PubMed, ScienceDirekt, and Springerlink and were selected based on certain inclusion or exclusion criteria. A non-randomized study was used to answer the research question ,Are there any differences in the use of polyvinyl alcohol (PVA) particles versus tris-acryl gelatin microparticles (TAGM) in clinical, technical, and post-interventional outcomes in patients with leiomyomas in uterine artery embolization?‘. After these studies were processed, the results were presented.

In the six studies that were used, a total of 421 patients were divided into groups. Of these 421 patients, 102 were placed in the polyvinyl alcohol group and 221 patients in the tris-acryl gelatin group. In the other two studies, 98 patients were included in the gelatin sponge particle group, which was compared to tris-acryl gelatin. These results also served to answer the research question.

The tumor infarction rate, duration of the hospital stay, improvement of the quality of life, symptom control, fluoroscopy time, complications, and technical success rates were observed in the studies to detect the differences in the effect of the particles.

Based on the results, TAGM particles were found to have a significant advantage over PVA particles in improving the quality of life. There were no significant differences in terms of hospital stay, tumor infarction, fluoroscopy time, duration of intervention, complications, and technical success.