Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss der täglichen Änderung des Harnblasenvolumens auf die Dosisverteilung bei der radioonkologischen Behandlung des Prostatakarzinoms
Weitere Titel
The influence of the daily bladder volume variation on the dose distribution during the radiooncological treatment of prostate carcinoma
AutorInnenHohensteiner, Christina
GutachterSchmid, Petra
Erschienen2019
Datum der AbgabeJanuar 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Prostatakarzinom / IGRT / CBCT / Blasenvolumen / dosimetrische Auswirkungen
Schlagwörter (EN)Prostate cancer / IGRT / CBCT / bladder volume / dosimetric effects
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Prostatakarzinom erweist sich als die häufigste tumoröse Erkrankung des männlichen Geschlechts. Im Laufe des Lebens sind etwa 40% der Männer davon betroffen, wovon bei 10% von einem manifesten Karzinom gesprochen wird und 3% daran sterben.

Diese Pilotstudie beschäftigt sich mit den CBCT-Datensätzen von zehn Patienten, die im Zuge der perkutanen Strahlentherapie aufgrund histologisch verifizierter Prostatakarzinome durchgeführt wurden. Im Fokus dabei liegt die Evaluierung der Veränderungen des Blasenvolumens im Laufe der Therapie sowie die dosimetrische Auswirkung des Volumens auf die Harnblase.

Im Zuge der Datenerhebung erfolge durch die Verfasserin die manuelle Konturierung der Harnblase aller CBCT-Datensätze. Nach der computerunterstützten Dosisberechnung wurden die gewonnen Daten in einem Microsoft Excel-Dokument festgehalten und für die Analyse im Zuge der Beantwortung von zwei Forschungsfragen retrospektiv herangezogen. Die Daten hinsichtlich der Blasenvolumina sowie Dosisverteilung der CBCT-Datensätze wurden jenen der Planungs-CT gegenübergestellt. Zur besseren Veranschaulichung der Ergebnisse dienen Linien- und Streudiagramme.

Die Erkenntnisse der Datenerhebung weisen deutliche Parallelen zu aktuellen Studien, deren Recherche in den Datenbanken wie Pubmed, Springerlink und ScienceDirect erfolgte, auf. Es ist ersichtlich, dass alle Patienten im Laufe der Bestrahlungszeit starke Variationen hinsichtlich des Füllungszustandes der Blase aufweisen. Zwischen Volumen und Dosis besteht bei allen 10 Probanden die Gemeinsamkeit einer negativ linearen Korrelation, allerdings mit unterschiedlicher Stärke, deren Verifikation anhand des Korrelationskoeffizienten nach Pearson erfolgte.

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde die Frage aufgeworfen, warum die Patienten trotz Blasenprotokoll Schwierigkeiten hatten, kein konstantes Volumen aufrechtzuerhalten.

Zusammenfassung (Englisch)

Prostate cancer proves to be the most common tumorous disease of the male sex. In the course of a lifetime about 40% of them are affected, of which 10% are diagnosed with manifest carcinoma and 3% die.

This pilot study deals with the CBCT data sets of 10 patients undergoing percutaneous radiotherapy due to histological verified prostate cancer. The focus is on the evaluation of changes in bladder volume during therapy and the dosimetric effect of the volume on the urinary bladder.

As part of the assessment, the bladder of all CBCT data sets was manually contoured by the author. After the computer-assisted dose calculation, the acquired dates were recorded in a Microsoft Excel-Document and used retrospectively for analysis in the course of answering two research questions. The dates regarding bladder volumes and dose distribution of the CBCT data sets were compared with those of the planning CT. For a better visualization of the results, line charts and scatter plots are used.

There are clear parallels between the results of the assessment and current studies, which were selected with the help of database information systems such as Pubmed, Springerlink and ScienceDirect. It is visible that all patients have strong variations concerning bladder filling during the irradiation period. There is, regarding all patients, the common feature of a negative linear correlation between volume and dose, but with different strength verified by the Pearson correlation coefficient.

In the context of this bachelor thesis the question arises why the patients experienced difficulties maintaining a constant volume despite the use of a bladder protocol.